Schlagwort-Archive: Martina Gedeck

MARTINA GEDECK

Okt 2016
21
Gleissendes Glück

Helene Brindel (Martina Gedeck) führt kein schönes Leben: Der unwirsche Ehemann neigt zu körperlicher Züchtigung, sie kann nicht schlafen, den einst so starken Glauben an Gott hat sie verloren. Einen Ausweg verspricht der mondäne Neuropsychologe Eduard Gluck (Ulrich Tukur), zu … Weiterlesen

Ich bin dann mal weg

Hape Kerkelings Millionen-Bestseller „Ich bin dann mal weg“ hätte nach allen Maßgaben der Marktlogik schon längst in verfilmter Form unters zahlende Volk gebracht werden sollen. Doch die Produktion verzögerte sich mehrfach, am Ende verzichtete der inzwischen aus dem Rampenlicht abgetauchte … Weiterlesen

Die Nonne

Sie will nicht, aber sie muss: Die 16-jährige Suzanne wird ins Kloster geschickt. Nicht etwa, weil die Eltern so fromm wären, sondern weil sie kein Geld für eine weitere Mitgift aufbringen können. Oder wollen. Suzanne jedoch verweigert das Gelübde – … Weiterlesen

Nachtzug nach Lissabon

Mehr als zwei Millionen Mal allein im deutschsprachigen Raum hat sich Pascal Merciers Roman „Nachtzug nach Lissabon“ verkauft. Und Mercier, hinter dessen Pseudonym sich der Berner Philosoph Peter Bieri verbirgt, sei ganz begeistert von der Verfilmung, die der dänische „Fräulein … Weiterlesen

„Wir haben wortlos das Wortlose versucht zu finden und auszudrücken.“ – Interview mit Julian Pölsler zum Film „Die Wand“

„Um unsere Freiheit ist es sehr traurig bestellt. Wahrscheinlich hat es nie anderswo als auf dem Papier gegeben„, schreibt Marlen Haushofer in „Die Wand“. Doch gerade dort findet sich nichts davon; zumindest auf dem Papier des Romans, den Julian Pölsler … Weiterlesen

Wand, Die

„Solche Dinge geschehen einfach nicht. Nicht in einem kleinen Dorf, nicht in Oberösterreich und nicht in Europa.“ Aber sie sind geschehen, genau dort. Dort, wo vor dem erhabenen Bergrelief mit seinem tiefen Nadelwald die Berghütte der Erzählerin steht. Das befreundete … Weiterlesen

22te Filmfest Emden-Norderney Abschlussbericht

Wenn sich ein Filmfestival dem deutschen Film als einem seiner Schwerpunkte verschreibt, gerät es zwangsläufig in das Dilemma zwischen Kino und Fernsehproduktionen sowie ihrer Hybridvarianten. Während das Festival des deutschen Films in Ludwigshafen mittlerweile alle Verbreitungsformen des deutschen Films gleichermaßen … Weiterlesen

Jud suess – Film ohne Gewissen

Am Ende, nach der von Buhrufen begleiteten Pressevorführung auf der diesjährigen Berlinale, nach den Erklärungsversuchen von Regisseur Roehler und Drehbuchautor Richter auf der anschließenden Pressekonferenz, nach dem bizarren Starauftrieb bei der Weltpremiere am gleichen Abend, nach all der Häme, die … Weiterlesen

Baader Meinhof Komplex, Der

Ulrike Meinhof, überzeugend verkörpert von Martina Gedeck, sitzt mit ihrer Familie, mit Ehemann und ihren beiden Töchtern, am Strand von Sylt. Wir schreiben das Jahr 1967. Die Journalistin liest in einer Illustrierten vom Besuch der Schah-Familie von Persien. 10 Jahre … Weiterlesen

gute Hirte, Der

„Wenn du jemanden liebst, musst du ihm vertrauen, anders geht`s nicht“ – so spricht Robert De Niro zu Beginn aus dem Off von Scorseses „Casino“, diesem opernhaften Epos über den Verrat. Um die Frage, was aus Menschen wird, die niemandem … Weiterlesen

Sommer `04

Leben der Anderen, Das

Nachdem die DDR im deutschen Kino bislang vorwiegend als schrullig-putziges Ostalgie-Museum um schusselige Volkspolizisten, Spreewaldgurkengläser und kuriose Inneneinrichtungen Abbildung fand, scheint sich das momentan zu ändern: Neulich bereits mussten sich die Dresdener Rock-&-Roller im „Roten Kakadu“ zur Zeit des Mauerbaus … Weiterlesen

Elementarteilchen

Das Einzige, was wirklich funktioniert, wenn man Kälte und Einsamkeit entfliehen will, ist Sex. Alkohol hilft natürlich auch, allerdings weniger gründlich – sagt Michel Houellebecq, der sich schon mit seinem Roman-Debüt „Die Ausweitung der Kampfzone“ den Ruf eingehandelt hat, Frankreichs … Weiterlesen