INTERVIEWS UND HINTERGRüNDE

Pressevorführung zu `Walk the Line` – Köln, 21.10.2005

Rhytmusgefühl




Ein Gefängnis. Ein Konzert. Was keiner ahnt, es wird die best-verkaufte Schallplatte eines Live-Konzertes aus einem Gefängnis in der US-Musikgeschichte. Die Band fängt an zu spielen und wartet geduldig auf den Frontmann. Es ist: Country-Legende Johnny Cash, dessen Geschichte hier erzählt werden soll.

Cash sitzt in einem Hobby-Raum und reüssiert über sein Leben. Schnitt. Eine Farm. Zwei Brüder. Dieses Bio-Pic erzählt die Geschichte von Johnny Cash, der immer noch zu den erfolgreichsten Country-Sängern der Musikgeschichte gehört und im Jahre 2003 verstorben ist. Unter der Regie von James Mangold schlüpft der charismatische Joaquin Phoenix in die Rolle des erfolgreichen Country-Sängers und weiß diese voll und ganz auszufüllen. Und mehr noch. Phoenix singt auch alle Songs selbst. Im Mittelpunkt des Films stehen die zahlreichen Drogenexzesse des Stars und sein Verhältnis mit der erfolgreichen „Kollegin“ June Carter, herausragend verkörpert von Reese Witherspoon. Das ergreifende Bio-Pic kann den Vergleich mit dem mehrfach Oscar-prämierten Film „Ray“ voll und ganz aufnehmen. Man darf sogar gespannt sein, wer am Ende die Nase vorn haben wird. Für mich ist „Walk the Line“ ein heißer Oscar-Kandidat und zudem ein Meisterwerk!



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