INTERVIEWS UND HINTERGRüNDE

Pressevorführung zu `King Kong` – Münster, 14.12.2005

King Kong – Das Update

New York, 1933. Selten hat man eine so detailverliebte Darstellung der Stadt New York während der Wirtschaftskrise gesehen, nicht einmal in Ron Howards „Das Comeback“ mit Cinderella-Man Russel Crowe in der Hauptrolle. Ein ehrgeiziger Filmemacher ist auf der Suche nach einer Hauptdarstellerin für seinen Film. Und die meisten Filmbesucher kennen ihr Schicksal. Mit ihrem ersten Schritt auf die Gangway des Schiffes, das sie auf eine entlegene Insel bringen wird, besiegelt die junge Ann Darrow (überzeugend: Naomi Watts) selbiges.




Es bedarf nicht vieler Worte, um eine große Filmfigur zu beschreiben. Der Riesenaffe King Kong, der nach einer guten Stunde zum ersten Mal in Erscheinung tritt, ist in Zentimetern gemessen ohne Zweifel die größte. Sie wurde nun nach ihrem ersten Auftritt im Jahre 1933 von Herr der Ringe Regisseur Peter Jackson erneut zum Leben erweckt. Ein Kindheitstraum. Dass dieses Remake nicht ohne Bombast in jeglicher Hinsicht über die Leinwand geht, war abzusehen. Drei Stunden dauert die gigantische Affenhatz des King durch den Insel-Dschungel und den verschneiten Dschungel von New York. Sie beginnt mit einem Besuch einer Filmcrew um den ehrgeizigen Produzenten Carl Denham (noch nie so gut: Jack Black) und endet im Kugelhagel auf dem Empire State Building. Dazwischen liegt alles, was das moderne Kino heute zu bieten hat, Action, Spannung, Herzschmerz, Dramatik und atemberaubende Effekte. Der 200 Mio Dollar King Kong, Jahrgang 2005 ist ohne Frage meisterlich und eine unglaubliche Kinoerfahrung.



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