INTERVIEWS UND HINTERGRüNDE

Pressevorführung zu – Düsseldorf, 23.11.2005

Eindrucksvolle Leistung




David Spritz (Nicolas Cage) ist Wetteransager eines kleinen TV-Senders in Chicago. Sein Vater (Michael Caine) ist der erfolgreicher Schriftsteller und Pullitzer-Preisträger Robert Spritzel. Neben der Arbeit, die ihn nicht ausfüllt, versucht sich David als Science-Fiction-Autor. Seine Ehe ist kaputt, zu seinen Kindern findet er keinen Draht. Um Anerkennung bei Vater und Familie bemüht, hofft er, dass eine Bewerbung bei einem landesweiten TV-Sender den für ihn so bitter nötigen Erfolg verspricht. Nicolas Cage verkörpert den von Minderwertigkeitskomplexen geplagten Wettermann gewohnt überzeugend mit seiner bekannten Mimik und seinem unnachahmlichen Dackelblick. Regisseur Gore Verbinski begleitet die Show seines Stars handwerklich geschickt mit der Kamera, ohne dabei den moralischen Zeigefinger zu erheben oder seine Figur zu verurteilen. Der Film ist traurig. Und man fragt sich, „was interessiert uns ein tolpatschiger Wettermann?“ Doch Cage´s beste Darstellung seit „Leaving Las Vegas“ beeindruckt.



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