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Pressekonferenz zu `Neues vom Wixxer` in Köln – Besuch der Pressevorführung mit anschl. -Konferenz

von Regina Arentz

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Pressekonferenz zu „Neues vom Wixxer“

More Moor und andere Gags

Wenn ein so großer Werbeaufwand getrieben wird, dass Darsteller, Autoren, Regisseure, Komponisten und Produzent höchst selbst bei den Pressevorführungen und -Konferenzen eines neuen Films erscheinen und wenn der Journaille hier besonders leckere Häppchen zum Kaffee serviert werden, dann könnten eben diese skeptisch werden. Wer soll denn da milde gestimmt werden, hmm?

Immerhin so viel vorweg: Entwarnung! Die Vorbehalte waren unangebracht, denn der zweite Teil vom „Wixxer“ ist kurzweiliges Unterhaltungskino. Nicht mehr aber auch keinesfalls weniger. Tiefgang ist nicht zu befürchten. Lachmuskelkater schon.

PK Neues vom Wixxer klein

Pressekonferenz zu „Neues vom Wixxer“

Gute Laune (v.l.): Oliver Kalkofe, Christiane Paul, Bastian Pastewka, Oliver Welke




Denn im Gegensatz zum ersten Film, der mich vor zwei Jahren eher gelangweilt hatte, bietet die Fortsetzung „Neues vom Wixxer“ ein ganzes Feuerwerk an Gags. Und diese reichen von saukomisch bis furchtbar platt und albern, aber immerhin ist permanent was los in der liebevoll gestalteten Szenerie. Man hat sich diesmal gar nicht erst bemüht, eine ausgefeilte Story zu ersinnen, sondern setzt in der Buddy-Geschichte ganz und gar auf Schauwerte, Zitate und Ach-guckmal-der-spielt-auch-mit-Effekte. Die Liste der Cameo-Auftritte ist lang und die Presse wurde gebeten, doch bitte nicht zu viel zu verraten. Nur so viel: Es fehlen nun tatsächlich nur noch Eddi Arent und Karin Dor in der Besetzungs-Wunschliste für den dritten und abschließenden Teil. Der Titel steht immerhin auch schon fest: Triple WixXx.

„Neues vom Wixxer“ zitiert nicht nur die Wallace-Filme der 60-er Jahre, sondern liefert auch mehr oder weniger große Anspielungen auf TV-, Film- und Promi-Größen wie „24“, „Matrix“, „Das Schweigen der Lämmer“, „Drei Engel für Charlie“, „Winnetou, 3. Teil“, bis hin zu Prinz Foffi und Prinz Ernst-August. Das Autoren- und Darstellertrio Kalkofe/Pastewka/Welke leistete sich hierzu gleich zwei Regisseure (Cyrill Boss und Philipp Stennert, bislang eher negativ aufgefallen durch die Pro7 „Märchenstunde“) und zwei Komponisten (Helmut Zerlett und Christoph Zirngiebl). Den Spaß, den alle Beteiligten beim Dreh in Tschechien hatten, merkt man dem durchaus Film an.

Oliver Kalkofe, der als Autor, Darsteller und Mit-Produzent auf der Pressekonferenz meistens das Wort führte, kam stellenweise aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Nicht zuletzt steuern Idole seiner Jugend (Madness) Musik zum Film bei und es wird sogar Videoclips dazu geben. Dass es im 2. Teil endlich gelang, Joachim „Blacky“ Fuchsberger vor die Kamera zu locken, der seit 1973 („Das fliegende Klassenzimmer“) keinen Kinofilm mehr gemacht hat und gegen „Der Wixxer“ noch große Vorbehalte hatte, beschreibt er als „Veredelung des Films“.

So startet „Neues vom Wixxer“ denn auch am 11. März in München – zu Blackys 80. Geburtstag. Man soll ja nicht im Vorfeld gratulieren, zu diesem Film dürfen wir das aber schon.



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