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„Incognita“ und „Ich lebe träume“ – Zwei Weltpremieren in Münster

Plakat zum Film IncognitaZwei außergewöhnliche Filme feiern diese Woche (am Mittwoch, 19 Uhr im Cineplex und am Freitag, 11. Mai um 19 Uhr im Cinema) ihre Welt-Premiere in Münster. Der in Sofia geborene und in Münster lebende Filmemacher Mihail Pandoursky (mehrfach ausgezeichnet für u.a. „Der einzige Zeuge“, 1990 und „Golgotha“, 1994) stellt zusammen mit seiner Hauptdarstellerin Iva Gocheff und seinem Hauptdarsteller Georgi Staykov sowie dem Filmkomponisten Konstantin Tsekov seinen Mystery-Thriller „Incognita“ vor. Nur zwei Tage später, am Freitag, präsentiert Filmemacher Ragnar Kopka seine filmische Kollage „Ich lebe träume„.

Der Regisseur und Kameramann Ragnar Kopka interessiert sich seit Jahren für die Umsetzung von Bewegung in filmischer Form. Durch die Begegnung mit dem Choreografen, Tänzer und Poeten Vinicius, ist ein einmaliges Projekt entstanden: die Verfilmung von Vinicius eigenen Gedichten in Form einer Verbindung von Bewegung, Tanz, Musik, Lyrik und Bild. Szene aus Ich lebe traeumeDie Texte, die als Ausgangspunkt für bewegende tanzende Augenblicke dienen, stiften zum Sehen, Spüren und Erahnen an. Intuitionsgeleitet wurde das gesamte Filmprojekt in Bewegung gesetzt. Professionelle SängerInnen, MusikerInnen, KomponistInnen und SprecherInnen aus verschiedenen europäischen Ländern hat Vinicius zur Kooperation eingeladen. „Diese Menschen haben mir wunderbares Material geliefert“, so Kopka.

Gedreht wurde in Münster und Umgebung, denn diese Stadt hat das Leben und ihre künstlerischen Entfaltung der verantwortlichen Künstler im Laufe der Jahre entscheidend geprägt. Die Weltpremiere von „Ich lebe träume“ wird im Cinema, Warendorfer Str. 45-47, 48145 Münster, gefeiert, für Karten: Tel.: 0251-30300. Der Film wird am Freitag, 11. und Samstag 12. Mai, jeweils um 19 Uhr gezeigt.

Mihail Pandoursky

Mihail Pandoursky

Im Mystery-Thriller „Incognita“ von Mihail Pandoursky, an dem er zehn Jahre lang gearbeitet hat, geht es um Anton Horn (Heorgi Staykov), einen berühmten Dirigenten, der die Uraufführung seines neuen Werkes nach dem Mythos von Prometheus vorbereitet. Während der Vorbereitung läuft nicht alles nach Plan, denn Anton hält nicht viel von der Musik, die sein Freund Alexander für den Film komponiert hat. Eines Tages entdeckt Anton in seinem Auto eine von der Polizei gesuchte junge Frau, die aus einer Nervenheilanstalt geflohen ist. Anton verrät die Frau nicht, bringt sie (Iva Gocheff) bei einem befreundeten Professor unter, der ihr das Notenschreiben beibringt. Wenig später stellt sich heraus, dass Dorothea nicht nur die Musik „sehen“ kann, die sie niederschreibt, sondern auch die Bilder, die dahinterstecken. Nach und nach weiht sie Anton in eine ihm unbekannte Welt voller Wunder ein. Mehr über den Film findest Du auf der Filmhomepage.

Die Welt-Uraufführung von „Incognita“ wird zusammen mit dem Regisseur und den Teammitgliedern am Mittwoch, 09.05. um 19 Uhr im Cineplex, Albersloher Weg in Münster gefeiert. Vielleicht sieht man sich dort?

  

 



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