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20te Kinofest Lünen – Resümee – Das große Jubiläum des Festivals zum deutschen Film

Lünen 2009

Gala Luenen 2009

Mike Wiedemann (rechts) und sein Team des 20. Kinofestes in Lünen

Vor mehr als 700 Gästen ging am Sonntagabend, 22. November, das 20te Kinofest Lünen zu Ende. Der Abschlussfilm hieß „Soul Kitchen“ und wurde in drei ausverkauften Sälen gezeigt. Damit ging ein erfolgreiches, stimmungsvolles und äußerst lebendiges Kinofest in der schönen Stadt in der Nähe von Dortmund zu Ende. Zuvor hatten die Gäste der Gala gespannt auf die Gewinner der Filmpreise mit Preis- und Sachgeldern in Höhe von 70.300 Euro gewartet. Der Schauspieler Peter Lohmeyer führte durch den kurzweiligen Abend, der mit einem Feuerwerk zu Ende ging.

Der mit 20.000 Euro dotierte Publikumspreis LÜDIA ging an den deutsch-österreichischen Dokumentarfilm
PIANOMANIA. Lilian Franck und Robert Cibis begleiten Stefan Knüpfer, Cheftechniker und Meisterstimmer bei Steinway&sons. Das Lüner Publikum hatte sich entschieden: für einen Film über Perfektion, die Liebe zur Musik und ein kleines bisschen Wahnsinn. Die LÜDIA ist eine Bronzestatue des Lüner Künstlers André Irzykowski und zusätzlich zum Preisgeld erhalten die Preisträger die Untertitelung ihres Films und die Präsentation auf dem Partnerfestival „Berlin and Beyond“ in San Francisco.

Den Wettbewerb für kurze Kurzfilme „Erste Hilfe“ konnte der Schauspieler Fabian Busch für sich entscheiden. Sein erster Kurz-Spielfilm EDGAR ist die Geschichte des gleichnamigen Rentners, der sich auf die Suche nach Arbeit macht und in einem Kaufhaus auf Ablehnung stösst. Das ist in dieser treffenden Erzählung über gesellschaftliche Befindlichkeiten aber noch lange nicht das letzte Wort. Der Preisträger erhält 1.600 Euro, gestiftet von den Lüner Apotheken DocMorris Münsterstraße und Glückauf Dr. Seibel. Außerdem erhält er eine von Holland Subtitling und Geman Films gesponserte Untertitelung und die Auf-führung beim „Berlin & Beyond“ Festival in San Francisco.

Den Wettbewerb für mittellange Filme „Erster Gang“ gewann Hannes Treiber von der Hamburg Media School mit seinem Spielfilm FREIES LAND. Das Publikum favorisierte einen Film, der sensibel ein Stück DDR-Historie thematisiert: Sommer 1983. Der mecklenburgische Pfarrer Uwe traut sich, seine Ideale von Freiheit offen zu äußern, und gefährdet sich und seine Familie zunehmend. Den mit 1.600 Euro dotier-ten Preis stiften Lüner Gastronomen.




Nach vier Tagen mit 58 Filmen, über 100 Gästen, glanzvollen Galas, intensiven Gesprächen mit Publikum und Filmemachern, zahlreichen ausverkauften Vorstellungen und mit 8.000 Zuschauern einer konstanten Auslastungszahl zeigt sich Festivalleiter Michael Wiedemann mehr als zufrieden. „Es gibt eine große Lebendigkeit und Neugierde bei den deutschen Filmschaffenden. Und Lünen beweist: das Publikum will deutsche Filme sehen, will Filme aus seiner Region sehen. Ich spüre ein großes: Weiter so!



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