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Malicks The Tree of Life in Cannes ausgezeichnet (mit Video)

Plakat Cannes 2011

Plakat Filmfestival Cannes 2011

Die Schauspielerin Kirsten Dunst hatte es treffend auf den Punkt gebracht: „Was war das nur für eine Woche“. Dabei sollte es auf dem 64. Filmfestival in Cannes um starke Filme gehen. Doch die spielten nur eine Nebenrolle. Immerhin gab es am letzten Festivaltag, der mit einer berauschenden Preisverleihung unter dem Juryvorsitzenden Robert de Niro einen glanzvollen Abschluss fand, noch ein Happy End. So zum Beispiel für den Endzeitfilm „Melancholia“, der trotz der unsanften Festival-Ausladung seines Regisseurs Lars von Trier im Wettbewerb geblieben und von der Jury berücksichtigt worden war. Und für Terrence Malicks umstrittenen Weltneuschöpfungsfilm „The Tree of Life“, der die Geschichte einer unglücklichen Jungskindheit in Texas mit esoterischen Planetenbildern umstellte.

Hier die Preisträger von Cannes im Überblick:

Die Goldenen Palme für den besten Film ging an The Tree of Life von Terrence Malick. 

Der Große Preis der Jury wurde vergeben an die Filme Bir Zamanlar Anadolu´da (Once Upon a Time in Anatolia) von Nuri Bilge Ceylan und an Le Gamin au Vélo der Brüder Jean-Pierre und Luc Dardenne. 

Als beste Darsteller wurden ausgezeichnet Kirsten Dunst (in: Melancholia von Lars von Trier) und Jean Dujardin (in: L`Artiste von Michel Hazanavicius). 

Den Preis für die Beste Regie erhielt der Däne Nicolas Winding Refn für seinen Film Drive. 

Der Jury-Preis ging an den französischen Film Polisse. 

Den Drehbuch-Preis gab es für Footnote aus Israel.Bereits am Samstag war der deutsche Filmemacher Andreas Dresen für sein Krebsdrama „Halt auf freier Strecke“ mit dem Hauptpreis der renommierten Nebenreihe Un certain regard ausgezeichnet worden. Den Preis teilt er sich mit Kim Ki-duk, der den Preis für seinen Film „Arirang“ erhielt.



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