KRITIK

wilden Kerle 3, Die

wilden Kerle 3, Die Bis jetzt galten Joachim Masanneks kindliche Kicker als erfrischend natürliche Leinwandhelden, deren Alltagsabenteuer bei der Zielgruppe prächtigen Anklang fanden. Enttäuschend also, dass Teil 3 nun um so vieles schlechter ist. Man weiß nicht, ob Masannek seiner Fußballsaga schlicht nichts mehr hinzuzufügen hatte, oder ob im Bemühen, die Hinterhofspielerei in Bild und Ton pompös aufzubauschen, aller Charme verloren ging: Der gewollt schräge Fantasy-Verschnitt, der jetzt aus den „Kerlen“ geworden ist, enttäuscht auf ganzer Linie. Das beginnt schon bei der gesucht wirkenden Story, die einfach voraussetzt, dass die „Kerle“ getrennte Wege gegangen sind. Als ihr Ex-Chef Leon von einer luftig gekleideten Amazonenhorde herausgefordert wird, raufen sich die Bolzplatz-Bengel wieder zusammen. Was folgt, ist ein schrecklich mies gespieltes, (fast) gänzlich fußballfreies und angestrengt auf Harte-Männer-Mentalität gedrechseltes Kinderdrama in merkwürdig misslungenen Endzeit-Actionkulissen. Anwesende Kinder lachten nur, wenn gerülpst wurde. Traurig



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INHALT

Die 1:25-Niederlage gegen die Nationalmannschaft hat den wilden Kerlen jegliche Spielfreude genommen. Da fordert Fabi, einst Leons bester Kumpel, die Kerle zum Duell. Der Gegner: die Biestigen Biester, eine Mädchenmannschaft! Wilde-Kerle-Fan Nerv trommelt mit der Verbissenheit eines Terriers die Jungs (und Vanessa) doch noch einmal zusammen.
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