KRITIK

Wild Christmas

Wild Christmas Verbrechen, Versuchungen, Verwicklungen. Genre-Spezialist John Frankenheimer, mittlerweile über 70, wagt nach seinem Flop „Ronin“ (1998) einen neuen Anlauf. In „seinem“ Genre will er noch einmal sein Können unter Beweis stellen. Kräftige Unterstützung erhält er durch den erst 28jährigen Drehbuchautor Ehren Kruger, der sich mit seinen Vorlagen zu „Arlington Road“ (1999) und „Sream3“ in die Topriege von Hollywoods Skriptautoren katapultierte. Gewürzt mit einer Prise coolem Humor ist es vor allem diesem jungen Mann und seinem guten Drehbuch zu verdanken, dass die Story um Verrat und Verfolgung nicht im kalten Lake Michigan baden geht. Dennoch hat Regisseur Frankenheimer wohl seinen Zenit des kreativem Schaffens längst überschritten. Mit vielen Nah-Aufnahmen und schrägen Winkeln versucht er die Geschehnisse im Hintergrund umzusetzen. Das wirkt so kühl wie die Schauplätze der Szenerie, die eisigen Gebiete im nördlichen Michigan. Die Protagonisten kränkeln in dem Bemühen, die verschiedenen Irrungen und Wirrungen des Drehbuchs umzusetzen. Ein Thriller auf blankem Eis also, ohne Kurs und ohne gerade Linie. Christian Gertz



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INHALT

Rudy und Nick stehen kurz vor der Freilassung aus dem Gefängnis. Rudy freut sich schon auf eine ruhige, besinnliche Weihnachtszeit. Wenn er nur geahnt hätte in welche Schwierigkeiten er geraten würde... Als Zellengenosse Nick bei einer Auseinandersetzung ums Leben kommt, tritt er an seine Stelle. Er weiß, dass Nicks Briefbekanntschaft, die hübsche Ashley, vor den Toren des Knastes auf ihren unbekannten Liebsten wartet. Beim Anblick der Schönen kann Rudy dann einfach nicht widerstehen. Doch es kommt, wie es kommen musste. Nach einer leidenschaftlichen Nacht steckt Rudy in einer gefährlichen Klemme: Ashleys Bruder Gabriel hatte seine eigenen Pläne mit dem Ex-Sträfling: Er will mit seiner Gang ein Casino überfallen, in dem Zellengenosse Nick früher angestellt war. Wohl oder übel muss Rudy sein falsches Spiel weiter spielen. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, muss er außerdem erkennen, dass auch Ashley nicht die ist, die sie vorgibt zu sein....
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