KRITIK

Weil es dich gibt

Weil es dich gibt Nachdem Regisseur Peter Chelsom („Funny Bones“) zuletzt vor allem durch seinen Flop „Stadt, Land, Kuss“ auffiel, begibt er sich hier auf sicheres Terrain. Für knappe 20 Millionen Dollar produziert, erreichte „Weil es dich gibt“ („Serendipity“ = glücklicher Zufall) in den USA locker die 50-Mio-Dollar-Marke. In der romantischen Liebeskomödie machen sich Kate Beckinsale und John Cusack auf die Suche nach der einzig wirklichen, schicksalhaften großen Liebe, wobei nach 2 Minuten feststeht, welcher Deckel zum Topf passt. Kaum durch einen Zufall (oder Schicksal?) kennen gelernt, trennt sich das Paar wieder und der Zuschauer leidet mit den fortan durch Zufälle/Schicksalsschläge gebeutelten Liebenden. Vor allem ein großartiger John Cusack und Kate Beckinsale, aber auch ein durch schnelle Kamerafahrten wunderschönes winterliches New York geben der leichten Komödie den gewissen Charme, den passenden Drive und lassen den Zuschauer in einer leichten romantischen Welt den Nieselregen vergessen. „Weil es dich gibt“ eignet sich wohl vor allem für Schwerverliebte, denn alle anderen werden wahrscheinlich verständnislos mit dem Kopf schütteln und wieder mal mitleidig die hoffnungslosen Romantiker belächeln. Julia Berding



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INHALT

Weihnachten in New York. Ein letztes Paar Kaschmirhandschuhe im Kaufhaus Bloomingdales hat zur Folge, dass sich Sara Thomas und Jonathan Trager zum ersten Mal sehen und berühren. Beide auf der Suche nach einem passenden Geschenk für die jeweiligen Partner daheim, greifen sie gleichzeitig zu. Zufall oder Schicksal - dieser kurze, aber intensive Moment schweißt die Beiden zumindest für einen romantischen Tag zusammen. Als sie sich trennen, ist für Jonathan klar, dass sie zusammengehören. Doch Sara glaubt an das vorherbestimmte Schicksal und will es herausfordern - sie schreibt ihre Telefonnummer in einen antiken Wälzer und Jonathan seine auf eine Fünf-Dollar-Note, beides will Sara in Umlauf bringen. Sollte sie irgendwann diese Dollarnote wieder in die Hand bekommen und Jonathan das Buch, dann hätte das Schicksal sie zusammen geführt und sie beide gehörten für immer zusammen. Als Jahre später sowohl Sara als auch Jonathan kurz vor der Hochzeit stehen, denken sie wieder an ihr magisches Kennenlernen und begeben sich unabhängig voneinander auf die Suche nach dem Anderen, um dem Schicksal doch noch eine Chance zu geben...
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Eure Kritiken zu Weil es dich gibt

  1. Anne

    Draussen regnet und schneit es..“drinnen“ im Herz wird es wohlig warm, wenn man aus dem Kino kommt. Ein wirklich suesser Film, einfach niedlich.

  2. Eliza

    Schicksal oder ZufallIch habe mit meinem Freund lange nach dem Film über komische Zufälle und vermeintlich schicksalshafte Begegnungen diskutiert. Ein wirklich sanfter Film mit leisen Tönen. John Cusack und Kate Beckinsale sind mein persönliches Traumpaar 2001!!

  3. Robert

    ÖdeTotal kitschig und langatmig – Spannungskurve nicht existent. Wohl nur was für hoffnungslose Romantiker!

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