KRITIK

Wedding Planner – Verliebt, verlobt, verplant

Wedding Planner - Verliebt, verlobt, verplant Muss heiraten schön sein. So schön zumindest, dass Hollywood sich dieses Themas in letzter Zeit gehäuft angenommen hat. Nach Adam Sandler („Eine Hochzeit zum Verlieben“), Julia Roberts („Die Hochzeit meines besten Freundes“, „Die Braut, die sich nicht traut“) oder Chris O’Donnell („Der Junggeselle“) wandelt nun Jennifer Lopez auf den Spuren der Liebe und trifft dabei leider einen nicht allzu verträglichen Ton. Zwar ist die Komödie von Adam Shankman wie eine Screwballkomödie angelegt, doch manche der Mechanismen, die in den vierziger Jahren funktionierten, wirken hier restlos albern. So ist die Figur des vom fürsorglichen Vater auserkorenen Ehemanns (gespielt von Kelvin-Klein-Modell Justin Chambers) auf die Dauer ziemlich nervig und überflüssig. Mühsam versucht der Film Erinnerungen an Dialoge zwischen Katharine Hepburn und Spencer Tracy zu erwecken, aber neben ein paar lichten Momenten geht dieser Versuch gründlich baden. Einzig Kulisse und Hauptdarsteller (Jennifer Lopez mal von der braven und züchtigen Seite) retten den Film über alberne 104 Minuten, in denen verliebt, verlobt, verplant und zu guter Letzt natürlich geheiratet wird. Julia Berding



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INHALT

Die äußerst professionelle Mary Fiore ist Meisterin ihres Fachs: sie plant Hochzeiten. Selbst noch nicht in den Genuss gekommen, ist es ihr erklärtes Ziel, wenigstens allen anderen Paaren ein perfektes, rosarotes Fest zu organisieren. Das eigene Privatleben muss weichen, was auch nicht weiter schlimm zu sein scheint, da Mary immer noch unter der Trennung von ihrem Verlobten leidet. Doch Rettung für das einsame Herz naht in Form des Kinderarztes Steve Edison, der buchstäblich mit einem Knall in Marys leben tritt – besser gesagt fliegt, denn unter Einsatz seines Lebens rettet er Mary das Leben. Nach einem superromantischen Tanz unter freiem Sternenhimmel und einem Beinahe-Kuss, muss Mary am nächsten Tag jedoch entsetzt feststellen, dass der vermeintliche Traumprinz schon seine Prinzessin gefunden hat und zudem ausgerechnet Marys neuste und wichtigste Kundin ist. Allen Gefühlen zum Trotz besinnt sich Mary auf ihre Professionalität und beginnt eine traumhaft Hochzeit vorzubereiten ...
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Eure Kritiken zu Wedding Planner – Verliebt, verlobt, verplant

  1. Bioscoop

    Absoluter FlopSelbst für hartgesottene Romantiker und Heiratswilligen ist dies ein überflüssiger Film. Die Story schreit zum Himmel, die Akteure retten sich einigermaßen durch den Film und das Ende ist der absolute Blödsinn. Herzschmerz bis zum Abwinken; so viel Schmalz, dass man einen Eimer unter die Leinwand stellen muss… Tineff!

  2. Andreas

    Kein guter FilmKitschig bis zum Abwinken. Das macht keinen Spaß mehr sich das anzusehen

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