KRITIK

Vorstadtkrokodile 3

Vorstadtkrokodile 3 Ich mag Kinderfilme. Oft gelingt es den Autoren und Regisseuren mit viel Liebe zum Detail eine ehrliche, spannende und klischeefreie Geschichte umzusetzen (die in vielen Fällen, wie auch hier in Ansätzen, auf einem Kinderbuch basiert). Im besten Fall gehen nach dem Abspann auch die Eltern gut unterhalten nach Hause und müssen ihrem oder ihrer Kleinsten nicht das Verhalten ihrer Leinwandidole erklären.

Und welch wohltuende Ablenkung kann es manchmal sein, wenn alles so einfach ist. Zumindest wenn man 13 Jahre alt wird. Das Wetter ist schön, die Eltern sind nett, die Freunde auch und Probleme gibt es keine. Es ist Sommer. Alles bestens, also, wäre da nicht dieser dramatische Unfall: Frank (David Hürten) wird nach einem Kart-Crash mit Blaulicht ins Krankenhaus transportiert und schwebt in Lebensgefahr: Wenn nicht bald eine Spenderleber gefunden wird, muss er sterben.

Helfen könnte ihm sein Bruder Dennis (Jakob Matschenz). Der sitzt aber seit Teil eins (nebst Kevin, Axel Stein mit Perücke) im Knast. Drehbuchautor Christian Ditter und Regisseur Wolfgang Gross verlagern deshalb den Jules Dassin Ein- bzw. Ausbruchsthriller „Rififi“ ins Ruhrgebiet, was Spannung verspricht aber auch Längen und reichlich unfreiwillige Komik bietet. `Boah, schau mal, was ich vor der Kamera alles machen darf`: Die Jungmimen gehen die Rollen viel zu (nach-)lässig an. Ernsthaftigkeit? Fehlanzeige. Die Regie um Wolfgang Groos ist um Spannung bemüht. Doch der dritte Teil der Krokodil-Reihe, der nur noch sehr wenig mit den Büchern von Max von der Grün zu tun hat, ist zwar der erwachsenste aber mit Abstand der schlechteste aller Krokodile-Teile.



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INHALT

Die Krokodile feiern Hannes` Geburtstag und den Start in einen grandiosen Sommer: Auch wenn die Kinder im Laufe der Zeit schon erwachsener geworden sind und unterschiedliche Interessen verfolgen, halten sie als eingeschworene Bande immer noch wie Pech und Schwefel zusammen. Kai fährt ins Basketball-Camp und Olli mit seiner Freundin in den Urlaub, während der Rest der Truppe alias Hannes, Maria, Frank, Jorgo und Peter mit halsbrecherischem Tempo über die Kart-Bahn heizt.

Da passiert ein dramatischer Unfall - Frank wird mit Blaulicht ins Krankenhaus transportiert und schwebt in Lebensgefahr: Nur die schnelle Organspende eines nahen Verwandten kann ihn noch retten. Einziger möglicher Spender ist sein Bruder Dennis – doch der sitzt mit seinem Einbruchs-Kumpel Kevin im Gefängnis. Die Zeit rennt, aber ein Krokodil gibt niemals auf! Mit Hilfe von VORSTADTKROKODIL Jenny und Hannes` Mutter schmiedet die Bande einen unkonventionellen Plan...
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