KRITIK

Vorstadtkrokodile 2

Vorstadtkrokodile 2 Zum Überraschungshit avancierte vor nur neun Monaten die beherzt modernisierte Verfilmung von Max von der Grüns „Vorstadtkrokodilen“: Obwohl Regisseur Christian Ditter die Verlegung des Kinderbuchklassikers von den 1970ern ins Dortmund von heute dramaturgisch nur mäßig in den Griff bekam, wurde der Mix aus Sprüchen, Slapstick, Kinderkrimi und Sozialkritik im Genre der
Jugendbandenfilme als humorvolle Alternative zu den verbiesterten „Wilden Kerlen“ dankbar aufgenommen.

Noch bevor der Film überhaupt angelaufen war, arbeitete Ditter an der Fortsetzung – die viel besser geworden ist. Vielleicht liegt es daran, dass die jungen Darsteller – darunter der „Killerpilz“-Trommler Fabian Halbig als Rollstuhlfahrer Kai – in ihre Rollen hineingewachsen sind. Vielleicht aber auch daran, dass Ditter den von-der-Grün-Stoff kühn gekapert hat und damit nun machen kann, was er will: Die Story hat mit dem Buch nichts mehr zu tun. Was dem Film bestens bekommt.

Hier finden sich jetzt Anklänge an die „Goonies“, wenn die Krokodile eine wacklige Brücke zum neuen Bergwerksquartier überwinden müssen, ein Strukturwandel-Krimi-Plot in „TKKG“- oder „Drei ???“-Manier, nebenher wird flapsig über Arbeitslosigkeit im Zechen-Gebiet verhandelt, und Nora Tschirner darf als Mutti zum Blind Date antreten. Kurzum: angenehm vampirfreie Teen-Unterhaltung.



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INHALT

Sommer, Ferien, die erste zaghafte Liebe und ein neues Banden-Hauptquartier - das Leben der Vorstadtkrokodile könnte so schön sein, wenn es nicht zu seltsamen Zwischenfällen in der Firma von Ollis und Marias Eltern kommen würde. Die Firma steht kurz vor der Pleite, und den Eltern droht der Verlust des Arbeitsplatzes und der Wohnung. Das würde auch das Aus der "Vorstadtkrokodile" bedeuten.
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Eure Kritiken zu Vorstadtkrokodile 2

  1. Annalena

    Ihr findet das gut dass der Film nicht so ist wie das Buch? Das finde ich blöd. Schließlich haben beide den gleichen Namen dann sollten sie auch gleich gehen. Das Buch war besser!

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