KRITIK

Von Menschen und Göttern

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INHALT

Neun aus Frankreich stammenden Mönche, knorrige Gestalten, leben in einem Kloster in Algerien von ihrer handwerklichen Arbeit, dem Ackerbau und der Imkerei. Mit ihrer muslimischen Nachbarschaft pflegen sie freundschaftliche Beziehungen; einer von ihnen ist Arzt und kümmert sich um die Kranken der Region, ein anderer hilft der Landbevölkerung bei Briefen und dem Kontakt mit Behörden. Missionsabsichten oder religiöser Eifer sind den Trappisten fremd; im Mittelpunkt ihres stillen Leben steht das gesungene Stundengebet, zu dem sich die Mönche sieben Mal am Tag in ihrer Kapelle versammeln. Das Kloster „Notre Dame d`Atlas“ ist ein friedvoller, segensreicher Ort, was indirekt auch die Aufständischen anerkennen, die an Weihnachten 1993 die Versorgung zwei verwundeter Kämpfer mit Waffengewalt erzwingen wollen. Die unmittelbare Konfrontation mit der nackten Gewalt setzt die Gemeinschaft einer harten Zerreißprobe aus; Todesangst und Glaubenszweifel zerren an den Seelen der Mönche, Rivalitäten und Aversionen flackern auf. Der Vorsteher Christian weist das Ansinnen des Militärs zurück, das Kloster von der Armee schützen zu lassen; zugleich beharrt er darauf, dass die Mönche für alle da sind, die Hilfe suchen, im Extremfall auch für Dschihadisten.
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