KRITIK

Verrückt nach Dir

Verrückt nach Dir Im Genre der romantischen Komödie ist es sowieso nicht einfach, einzelne Filme voneinander unterscheiden zu können. Die deutschen Verleihtitel machen aber sogar noch größere Probleme: „Verrückt nach dir“ – beliebiger geht es wohl kaum.

„Going the Distance“ heißt dieser erste Spielfilm der preisgekrönten Dokumentaristin Nanette Burstein im Original, und tatsächlich: Um eine Fernbeziehung geht es. Erin und Garrett lernen sich in einer New Yorker Bar kennen, sie haben denselben abseitigen Humor und vor allem Appetit aufeinander. Weil Drew Barrymore und Justin Long auch im echten Leben (mal mehr und mal weniger) liiert sind, meint man sogar, eine gewisse Frische in ihrem Spiel ausmachen zu können.

Erin muss dann zurück an die Westküste, die Liebe aber erweist sich als profund. Telefon-Techtelmechtel, Anfechtungen und Reisekostenexplosionen sind die Folge: Mensch, wird das gut gehen? Die Antwort dürfte klar sein, und auch sonst hat Burstein ihre mit skurrilen Nebenfiguren vollgestopfte Klamotte sehr konventionell inszeniert.

Immerhin: Der in den USA nicht jugendfreie Film geht mit frechen Dialogen etwas übers Mittelmaß hinaus – setzt aber leider auch zu sehr auf platte Späße, die derb in „Hangover“-Gefilden wuchern, dem Charme dieser harmlosen Zerstreuung aber abträglich sind.



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INHALT

Eigentlich sollte es nur ein harmloser Sommerflirt werden: Die beiden Singles Erin und Garrett genießen ihre begrenzte gemeinsame Zeit in vollen Zügen, schließlich müssen sie schon bald wieder ihren Jobs nachgehen. Erin in San Francisco und Garrett in New York. Doch aus den charmanten Rendevous, den vielen Gemeinsamkeiten und der bloßen Zuneigung zueinander wird schon bald mehr. Bis die beiden feststellen, dass ihre Liebe auch über die Ferne hinweg und trotz des gut gemeinten Abratens ihres Umfelds bestehen will.
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