KRITIK

Underworld: Evolution

Underworld: Evolution Die neoncoole Gothic-Fantasy „Underworld“ avancierte vor zwei Jahren zu einem beachtlichen Erfolg unter Fans des Horror-Trashs. Kate Beckinsale gab in der famos monochrom gestylten Comic-Ballade über den Kampf zwischen Vampiren und Werwölfen die Beißer-Braut Selene im Latex-Anzug und machte dabei eine ebenso gute Figur wie der Nachschattenmann Wesley Snipes als emotionsloser Vampirjäger „Blade“. Es verwundert also nicht, dass nun eine Fortsetzung der geschossschnellen Blut- und Silber-Story folgt, die wiederum von Regisseur Len Wiseman inszeniert wurde und ziemlich exakt dort anknüpft, wo der Vorgängerfilm endete.

Nun, da Selene den intriganten Ober-Vampir Viktor (Bill Nighy), Mörder ihrer gesamten Familie, in die ewigen Jagdgründe verbannt hat, gilt ihr Kampf dem Blutsauger Marcus (Tony Curran), der dessen Nachfolge antreten will. Außerdem meldet Marcus‘ Zwillingsbruder William (Brian Steele), Urahn der Werwölfe, Machtansprüche an. Gemeinsam mit dem Hybriden Michael (Scott Speedman), der ein Zwitterwesen aus Mensch, Vampir und Werwolf ist, rüstet Selene zur Mutter aller Schlachten.
Hübsch rabenschwarz anzusehen ist dieses Mythen-Spektakel dabei nach wie vor, doch versucht Len Wiseman leider, altes Fortsetzungsproblem, noch eins draufzusetzen: mehr Effekte, mehr Nachtkreaturen, mehr Tempo.

So wirkt die Story über die Erlösungssehnsucht eines Vampirmädchens nicht selten fahrig, wenngleich der Film wenigstens für einen Moment den Atem anhält und den Verdammten eine durchaus knisternde Liebesszene gönnt.



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INHALT

Der Krieg zwischen den Vampiren und den Werwölfen geht weiter: Vampirheldin Selene und der Werwolf-Mensch-Hybrid Michael wollen den Geheimnissen der Fehde und ihrer jeweiligen Blutlinien auf die Spur gehen. Je weiter sie in die Vergangenheit gehen, desto mehr spitzt sich der Konflikt ihrer jeweiligen Stämme zu: Die verbotene Liebe zwischen den beiden könnte zum finalen Konflikt führen.
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Eure Kritiken zu Underworld: Evolution

  1. NatanderWeise

    Wow, Kate Beckinsale ist der Hammer! Allein wegen ihr lohnt sich die Eintrittskarte. Zudem ist der zweite Teil fast noch besser als der erste.

  2. Eddy

    Der Film ist schlicht und einfach die neue Referenz im Werwolf /Vampir Genre. Gut gemachte Special Effekte, gute Story, Action ohne Ende und eine bezaubernde Kate Beckinsale. Der Film ist ein würdiger Teil2 und gefällt mit sogar ein wenig besser als Blade. Absolut sehenswert!

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