KRITIK

Underworld: Aufstand der Lykaner

Underworld: Aufstand der Lykaner Zweimal schon konnte man, wenn man denn wollte, den ewigen Kampf zwischen Vampiren und Werwölfen im Kino mitverfolgen. Der erste Teil punktete durch seine metallic-blaue Latex-Erotik im Fantasy-Genre und durch eine Originalität, die in der Fortsetzung schon perdu war.

Mittlerweile hat „Stirb langsam 4“-Macher Len Wiseman den Regiesitz verlassen und dabei auch die bisherige Hauptdarstellerin Kate Beckinsale (die im neuen Film bloß noch die Erzählerin gibt) mitgenommen.

Diesmal durfte Produktionsdesigner Patrick Tatopoulos ans Regieruder, doch seine Arbeit reizt zum Gähnen. Die Prämisse der interrassischen Scharmützel will er erzählen, 700 Jahre zuvor: Damals nämlich stand Leit-Werwolf Lucian (Michael Sheen, Frost in „Frost/Nixon“) als Schmied und Zuchtvater einer menschlicheren Werwolf-Rasse („Lykaner“) in Diensten des Vampirfürsten Viktor (draculös: Bill Nighy).

Dann aber verliebte er sich in dessen Tochter (spröder Beckinsale-Ersatz: Rhona Mitra aus „Doomsday“), wodurch der Aufstand der Lykaner einen romantischen Urgrund erhält.

Leider aber erwächst aus diesem Konflikt keine spannende Fantasterei, sondern bloß ein humorlos zusammengeklauter Mythenmix mit hektischen Actionszenen – diesmal übrigens, spannendste Neuerung, in metallic-grün statt in metallic-blau.



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INHALT

Weil er Sklaven für den Ausbau der Vampirfestung benötigt, erschafft Viktor, der Anführer der Unsterblichen, aus dem Blut des ersten Werwolfs, der ein menschliches Erscheinungsbild annehmen kann, eine neue Rasse: die Lykaner. Doch als sich Ur-Lykaner Lucian viele Jahre später in Viktors Tochter Sonja verliebt, ist dies die Keimzelle einer Rebellion, bei der sich Lykaner und Werwölfe gegen die Vampire verbünden.
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Eure Kritiken zu Underworld: Aufstand der Lykaner

  1. Kohloe

    Leider kann der Film nicht an die Qualität der Vorgänger anschließen. Es mag zwar durchaus sinnvoll erscheinen, die Vergangenheit bzw den „Aufstand der Lykaner“ zu verfilmen, dann aber doch bitte mit mehr Spannung und Epik. Das Fantasy-Flair fehlt irgendwie auch komplett, die Handlung ist leider vorhersehbar.

    Achja…das Ende deutet bereits den nächsten Teil an.

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