KRITIK

Trip To Asia – Die Suche nach dem Einklang

Trip To Asia - Die Suche nach dem Einklang Es sind 126 Musiker, eigenwillige Individualisten. Zusammen aber
müssen sie Konzert für Konzert jenen legendären „Einklang“ herstellen, den die Zuhörer von dem Orchester erwarten, in dem sie spielen: Einen tieferen Einblick hat man in die Nöte und Freuden der Berliner Philharmoniker wohl noch nie gewährt bekommen.

„Rhythm is it!“-Regisseur Thomas Grube durfte die Musiker auf ihrer 2005er Asien-Tournee nach China, Korea, Taiwan und Japan begleiten und brachte für seinen „Trip to Asia“, neben esoterischen Fernost-Impressionen, höchst Spannendes mit: Interviews mit Musikern, die vom Glück des (selten genug) geglückten Einklangs ebenso freimütig reden wie vom Leistungsdruck.

Ein Werbeclip ist dieser Film also nicht geworden. Auch Sir Simon Rattle ist sich seines traditionsumraunten Arbeitsplatzes wohl bewusst. Tiefe Zweifel lässt er durchscheinen, Erinnerungen an Außenseiterjahre in der Schule. In Taipeh rufen ihm dann Zigtausende von Fans „Simon! Simon!“ entgegen und künden, wie es auch der ganze unterhaltsame Film tut, von der universalen Sprache der Musik.



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INHALT

Eine ausgedehnte Konzerttour durch asiatische Metropolen nimmt die Dokumentation zum Anlass, zusammen mit den Musikern der Berliner Philharmoniker und ihrem Dirigenten auf die Suche danach zu gehen, was den Organismus Orchester funktionieren lässt.
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