KRITIK

Tierisch wild

Tierisch wild Majestätische Tiere, eingesperrt in Zoogehege, sind ein trauriger Anblick. Man glaubt ihnen die Sehnsucht nach der freien Wildbahn anzusehen. Und täuscht sich da im Zweifelsfall gewaltig. Der Löwe Samson beispielsweise, Held dieser computergenerierten Disney-Animation, ist schon im Zoo aufgewachsen und fühlt sich da pudelwohl, er genießt die drei frei Haus gelieferten Mahlzeiten pro Tag, lässt mit Lust vor Publikum sein Gebrüll ertönen – und prahlt gerne mit erfundenen Geschichten aus seiner wilden Zeit in der Steppe.

Zum Kummer seines Sohnes Ryan, der sich dagegen ganz klein fühlt und auch noch nicht brüllen kann, weswegen er sogar von Kindern verlacht wird. Daher büchst Ryan eines Tages einfach aus und landet in einem Container, der nach Afrika verschifft wird. Der besorgte Vater und seine Freunde, das Eichhörnchen Benny, die Giraffe Bridget, der Koala-Bär Nigel sowie Schlange Larry, machen sich auf, den Jungen zu retten. Erst im Asphalt-Dschungel New Yorks, später auf einer ziemlich wilden Vulkaninsel voller stampfender Gnus, die in der Nahrungskette aufsteigen wollen.

Klingt ein bisschen bekannt, die Story. Sie erinnert nämlich an die Konkurrenzproduktion „Madagascar“ aus den DreamWorks-Studios, wo man wie bei Disney den brillanten Computer-Künstlern von Pixar den Rang abzulaufen versucht. Was freilich nicht gelingt, aber amüsant ist diese leidlich originelle Zoogeschichte trotzdem.



Ähnliche Beiträge:

INHALT

In einem New Yorker Zoo ist die Hölle los! Immer wenn die Besucher am Abend den Zoo verlassen, veranstalten die tierischen Zoobewohner einen Riesenklamauk. Star in diesem "Zirkus" ist der Löwe Samson. Mit seinen abenteuerlichen Geschichten und seinem lässigen Getue unterhält er seine Zoofreunde prächtig, bis auf seinen Sohn Ryan. Dieser hat das Schattendasein neben seinem populären Vater reichlich satt und verbringt eine nachdenkliche Nacht in einem "Freiheits"-Container, welcher Gerüchten nach, die Tiere in die Wildnis bringt. Da will er hin, um genau so zu werden wie sein Vater. Doch als er erwacht, wird er mit samt dem Container auf ein Schiff verfrachtet.

Samson will seinen "entführten" Sohn selbstverständlich wieder in den Zoo zurückholen und startet mit seinen tierischen Freunden eine Rettungsaktion, welche sie durch New York und auf eine wilde Insel führt. In der Wildnis angekommen sind sie nicht nur völlig überfordert mit der Suche nach Ryan, sondern müssen auch noch vor dem anstehenden Vulkanausbruch die Insel wieder verlassen.

Begleitet wird Löwe Samson von der Giraffendame Bridget, dem heißblütigen und schlauen Eichhörnchen Benny, der verblödeten Anakonda Larry und dem mürrischen Unglücks-Koala Nigel. Sie haben keine Angst vor der Wildnis, in die sie sich begeben, schließlich ist ihr großer Held Samson bei ihnen, um sie zu beschützen. Dann allerdings müssen sie feststellen, dass es mit dem Mut des Löwen nicht weit her ist. Schließlich erzählt er endlich die Wahrheit über seine Herkunft... .
Dieser Beitrag wurde unter Kritik abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kritik schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*