KRITIK

The Weather Man

The Weather Man Nicolas Cage („Lord of War“) spielt in diesem gallig und pointiert inszenierten Film des „Fluch der Karibik“-Regisseurs Gore Verbinski einen Fernseh-Wetterfrosch in der Lebenskrise. Die Frau lässt sich scheiden, die dicke Tochter wird gehänselt, der Sohn dealt mit Drogen, und er selbst fühlt sich von seinem berühmten Schriftsteller-Vater (toll: Michael Caine) gedemütigt. Draußen rieselt der Schnee nur, wenn der Wettermann es gerade nicht prognostiziert. Als ihm von höhnischen Zuschauern immer öfter Burger und Cola an den Kopf geworfen werden, dämmert es ihm: Er führt ein Fast-Food-Leben. Das klingt trüb und sieht im tonangebenden Metallic-Blau sehr monochrom aus, doch Verbinski und Cage haben Humor genug, um das Schicksal des Wettermanns abgeklärt und ganz ohne den üblichen Kitsch-Drall durch Karriereschübe und Krebsdiagnosen hindurchzumanövrieren. Sehenswert.



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INHALT

Dave Spritz ist Chicagos beliebtester Fernseh-Wetterfrosch. Als man ihm die Moderation in Amerikas bekanntester Morning-Show in New York anbietet, kommt in Daves Privatleben Sturm auf. Bevor er seinen neuen Job antritt, will er aber alle familiären Probleme bereinigen, und das ist angesichts seines kranken Vaters, seiner genervten Gattin und nervender Kinder leichter gesagt als getan.
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Eure Kritiken zu The Weather Man

  1. Peter

    Nic Cage – großartig. Der Film? Sehenswert.

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