KRITIK

The Scorpion King

The Scorpion King The Scorpion King ist ein Barbarenfilm. Nicht weil er barbarisch schlecht ist, sondern weil er alle Elemente eines Subgenres, des sog. Barbarenfilms aus den frühen 80ern wieder aufnimmt. Die Rede ist von Werken wie „Conan, der Barbar“ (1982) oder „Red Sonja“ (1985). Erkennungsmerkmal u.a.: Die Physis spielt in dieser Liga eine weit entscheidendere Rolle als die Psyche.
Ein ideales Genre also, um einen Wrestling Star am Markt zu positionieren und ihn als neuen Actionheld aufzubauen. Das hat auch schon bei Vorzeige-Adonis Arnold Schwarzenegger geklappt. Großer Körper, kleiner Kopf, grimmiger Blick, eingeölte Muskelberge, fertig ist der neue Actionstar.
Nur hat sich das Medium in den letzten 20 Jahren mit großen Schritten weiterentwickelt, zahlreiche Stars aus der World Wrestling Federation haben ihr Glück in zum Teil miesen B-Movies auf der Leinwand versucht. Kein Wunder, dass man dieser Tage einen neuen Star eher mit einem müden Lächeln als mit großem Staunen ob der gezeigten (Körper-)Künste begrüßt.
Doch im Falle Dwayne Douglas Johnson alias The Rock ist es etwas anders. Er hat das Glück, dass ihm erstens eine gesunde Prise Selbstironie ins Drehbuch geschrieben wurde, er zweitens die Figur in einem schon bekannten Konzept verkörpern darf, in dem dritten Teil, hier dem Prequel, der erfolgreichen Mumien Reihe und drittens die Achtziger auf einer Retro-Welle schwimmen, die wohl auch vor findigen Filmproduzenten nicht halt macht. Willkommen The Rock! Es lebe der Barbarenfilm! Christian Gertz



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INHALT

Ägypten vor rund 5.000 Jahren. Von der Stadt Gomorrah aus verfolgt der bösartige Herrscher Memnon den Plan, sämtliche Nomadenvölker der Wüste auszurotten. Die letzten noch verbleibenden Stämme, die sich von jeher eher gegenseitig bekriegten, sind gezwungen, sich zusammenzutun, wollen sie nicht untergehen.
In dem Wissen, dass der Feind sich bei ihrer Vernichtung der Visionen eines Hellsehers bedient, heuern sie den legendären Söldner Mathayu an, der diesen ausschalten soll. Tatsächlich gelingt es Mathayus, in das gegnerische Lager vorzudringen, wo er zu seiner Überraschung feststellt, dass es sich bei dem geheimnisvollen Hellseher um eine betörend schöne Frau namens Cassandra handelt. Aber anstatt sie zu töten, verschleppt er sie in die Wüste.
Bei einem Kampf mit den Häschern Memnons, angeführt von General Thorak, die alles daransetzen, Cassandra wiederzubekommen, wird Mathayus schwer verletzt. Dennoch muss der Krieger sein zusammengewürfeltes Herr zur letzten großen Schlacht nach Gomorrah führen ...
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Eure Kritiken zu The Scorpion King

  1. Kinofreak

    Mumie 3Echt enttäuschend der Film. Längst nicht so unterhaltsam wie die anderen mumien und auch nicht so witzig. Dies war mehr ein Wrestler-Promotion Video…

  2. Udo

    Soo schlecht..ist der Film nun auch wieder nicht. Wenn man nicht so viel erwartet, bekommt man einiges geboten. Viel Action, nett anzusehende Schauspielerinnen und mal wieder einen tumben Ralph Möller. Allein diese Aspekte und die Chance auf 2 Stunden nette Unterhaltung entschädigen das Eintrittsgeld.

  3. Butch

    Durchschnittlicher Film, gute SeiteHey Leute, coole Seite, warum gibt es kein Gästebuch und keine Links???

    Trotzdem cool, der Film war, na ja, nicht schlecht. Eben das, was man erwartet. The Rock wird es auch nur dieen Film geeben. Die anderen Mumien Teile waren besser.. Weiter soo!!!

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