KRITIK

Superman

Superman Richard Donners Superman läutete eine neue Ära des Superheldenfilms ein. Das Publikum bekam die Comichelden bis dato nur in mehr schlecht als recht gemachten Fernseh-Serien oder (hier in Deutschland) in Zusammenschnitten von mehreren Folgen dieser Fernsehproduktionen auf der großen Leinwand zu sehen (bestes Beispiel :“Batman hält die Welt in Atem“). Niemals zuvor ist jedoch ein großer Hollywoodfilm auf einen Comic-Superhelden zugeschnitten worden.

Als Darsteller für die Titelrolle in „Superman“ wurde der bis dahin noch unbekannte Christopher Reeve verpflichtet. Einen Film mit einem bis zu diesem Zeitpunkt exorbitanten Budget ohne einen publikumswirksamen Schauspieler ins Rennen zu schicken, war den Produzenten jedoch zu riskant. So wurden die Nebenrollen mit wirklich herausragenden und oft ausgezeichneten Leinwandgrößen besetzt wie z.B. Marlon Brando, der für den kleinen Part des leiblichen Vaters von Superman eine für damalige Zeiten horrende Gage von etwa 3,7 Mio. Dollar einstrich. Oder William Holden (Supermans irdischer Ziehvater Jonathan Kent), eine Leinwand-Ikone der 60er und 70er Jahre.

Das Drehbuch von Mario Puzo war nicht nur für die Zielgruppe Kinder und Teens geschrieben. Dank der hervorragenden Umsetzung stimmte die Chemie zwischen Haupt- und Nebendarsteller, die Special Effects suchten zu der Zeit ihresgleichen und Regisseur Donner machte einen so guten Job, dass der Film über 100 Mio. Dollar einspielte. Folglich zog der Film drei Sequels nach sich, die sich bis auf den letzten Teil (Superman IV die Welt am Abgrund) alle mehr als sehen lassen können.



Ähnliche Beiträge:

INHALT

Jonathan und Martha Kent finden ein Kleinkind in einem abgestürzten Raumschiff. Sie adoptieren den kleinen Clark und lassen ihm in der behüteten Umgebung der Kleinstadt Smallville die bestmögliche Erziehung angedeihen, was nicht ganz einfach ist, da der Junge über außergewöhnliche Köperkraft und Schnelligkeit verfügt. Als Erwachsener zieht Clark Kent in die Millionenstadt Metropolis, wo er einen Job als Reporter des Daily Planet annimmt. Von hier aus stürzt er sich als Superman, mit dem weltbekannten blau-roten Dress, in seine diversen Abenteuer. Immer darauf bedacht, dass seine Reporter-Kollegin und heimliche Liebe Lois Lane (Margot Kidder) seine geheime Doppelidentität nicht aufdeckt.
Dieser Beitrag wurde unter Kritik abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kritik schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*