KRITIK

Step Up 3-D

Step Up 3-D Eine Attraktion zieht durch die Lichtspielhäuser – nun versucht sich also auch der Tanzfilm an der 3D-Technik. Und das macht sogar Sinn. Handlung hat die dritte Auflage des ohenhin sehr einfach getrickten Boy-meets-Girl-und-alle-tanzen-Films nämlich fast keine. Und die Dialoge sind auch eher weniger Pulitzer-Preis-verdächtig.

Ergo müssen es die Bilder rausreißen. Und das tun sie. Vorausgesetzt natürlich, man kann sich für die artistischen Street-Styles von Capoeira über Parcour bis Breakdance begeistern. Die Tanzszenen, die (gottlob!) den größten Teil des Films ausmachen, sind großartig. Das partielle Aufpeppen durch die 3D-Technik ist ein schöner Effekt.

Regisseur John Chu und sein Cutter schnippeln die toll choreografierten und perfekt getanzten Szenen nicht MTV-mäßig kaputt, sondern lassen den Zuschauerblick des öfteren die ganze Tanzfläche erfassen. Chapeau! Die Gesichter der beiden erwachsenen Hauptdarsteller Rick Malambri und Sharni Vinson hingegen sind ebenso austauschbar wie langweilig. Das jüngere Pärchen, bestehend aus Adam G. Sevani und Alyson Stoner, gibt da abgesehen vom Niedlichfaktor nicht nur mehr her, sondern hat die vielleicht schönste Szene im Film: Eine ganz klassische Tanzeinlage à la Fred Astaire zu dessen Klassiker „I won`t dance“. Die sitzt! Und im Abspann zeigt ein Street-Artist, wie man mit den Händen „tanzen“ kann. Faszinierend! Leider reicht das aber nicht für einen bleibenden positiven Eindruck.



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INHALT

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Eure Kritiken zu Step Up 3-D

  1. Konstantin

    Nummer 1 in D in der Woche 35/2010. Dank der beeindruckenden 3-D Technik ein erlebbares Tanz-Abenteuer mit einer Prise Herz-Schmerz. Atemberaubend und sehenswert!

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