KRITIK

Stealth – Unter dem Radar

Stealth - Unter dem Radar
Es gibt viele gute Gründe, Amerika zu lieben. Das amerikanische Kino sowieso. Selbst wenn die Schlagzeilen über Guantanamo Abscheu erregen, auch wenn es immer wieder Produktionen wie „Stealth“ geben wird – daneben existieren genauso intelligente Demokraten wie Filme von Jim Jarmusch.

„Stealth“ allerdings stellt einen auf die harte Probe. Das einzige, was an diesem rassistischen, sexistischen und militaristischen Kotztütenfilm in „Top Gun“-Tradition bemerkenswert erscheint, ist das Mitwirken des „Oscar“-Preisträgers Jamie Foxx („Ray“) und des großen alten Trinkers Sam Shepard.

Aber sie müssen ja auch ihre Miete bezahlen, wie es in Schauspielerkreisen heißt. Allerdings müssen sie nicht ihre Seele an den Satan verkaufen, was sie mit dieser Geschichte über ein denkendes Super-Flugzeug, das außer Kontrolle gerät und von einem tollen Piloten wieder eingefangen wird, zweifelsohne tun.

Um einen lernfähigen, sprechenden Bomber geht es, der Kriege ohne moralische Skrupel führen soll. Was nicht funktionieren wird, solange es Soldaten wie Ben gibt, der das abtrünnige Spielzeug jagt und nebenbei noch seine im Schurkenstaat Nordkorea abgestürzte Piloten-Kollegin Kara befreit. Unerkannt vom Humor-Radar.



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INHALT

Lieutenant Ben Gannon, Henry Purcell und Kara Wade sind die aus zahlreichen Freiwilligen ausgewählten Testpiloten, die das neue, supergeheime Tarnkappenbomberprojekt, den Talon Jet, fliegen dürfen. Für ihren Kommandeur aber sind sie Auslaufmodelle, die ein unbemannter, Computer-gesteuerter Prototyp ersetzen soll. Als jedoch ein Blitzschlag in die Schaltkreise der Wunderwaffe einschlägt, gerät sie außer Kontrolle und muss von den Piloten selbst ins Visier genommen werden. Denn nur das frischgebackene Testertrio kann jetzt die planetare Katastrophe noch verhindern.
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Eure Kritiken zu Stealth – Unter dem Radar

  1. Cyber78

    Der Film versprach nicht viel und hielt nicht viel. Doch alles, was man(n) von ihm erwarten konnte: Atemberaubende Action-Flug-Szenen, gute darstell. Leistungen (allen voran Jamie Foxx) und viel Pathos. Über Sinn und Unsinn solcher Filme mag man streiten, ich fand ihn gar nicht so schlecht – gute Unterhaltung eben.

  2. Nicki

    Mehrfilm.de oder der Autor hat Recht: Es gibt viele Gründe den Film zu hassen. Warum Jamie Foxx in dem Streifen mitgespielt hat, bleibt ungeklärt. Normalerweise sollte bei dem namen Rob Cohen (Fast and Furios) doch alle Alarmlampen angehen….

  3. BladeRunner

    Ein geiler Film! Coole Action, coole darsteller. So muss Kino sein, hat Spaß gemacht.

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