KRITIK

Star Wars: The Clone Wars

Star Wars: The Clone Wars „Haben Sie in den Klonkriegen gekämpft?“ fragt Schüler Luke Skywalker seinen Retter Ben Kenobi in Episode IV der mittlerweile sechsteiligen „Star Wars“-Reihe. „Ja. Ich war einst ein Jedi-Ritter, genau wie dein Vater“, antwortete der weise Mann damals. Das war 1977. Klonkriege? Nicht nur die größten Fans der Reihe hätten bis heute gerne gewusst, was es mit den Klonkriegen auf sich hatte. Hier werden sie es jetzt erfahren. „Star Wars: The Clone Wars“ spielt zeitlich zwischen den Live-Action Episoden 2 und 3 und füllt damit die Storylücke, die die besagten Klonkriege offen- bzw. ausgelassen hatte.

Der Schöpfer der Serie, George Lucas, wollte sich allerdings den Stress weiterer Live-Action Verfilmungen nicht mehr antun und die noch offenen Fragen anhand einer animierten TV-Serie beantworten. Nun also: The Clone Wars. Zum Glück für alle Fans und die, die es noch werden wollen, bekommen sie diesen Vorläufer der Serie im Kino zu sehen. Im April 2009 soll die komplette Serie im TV ausgestrahlt werden.

Doch bis es soweit ist, müssen sich die Fans zunächst von den typischen Elementen der Kino-Reihe wie beispielsweise dem fliehenden Text zu Beginn einer Episode, der typischen Filmmusik von John Williams und nicht zuletzt von den Schauspielern in Fleisch und Blut verabschieden. Diese Künstlichkeit macht es dem Kinobesucher zu Anfang schwer, dass das Geschehen auf der großen Leinwand Spannung erzeugt oder zu Herzen geht. Ganz im Gegensatz zum Pixar-Universum beispielsweise, die durch eine „Verniedlichung“ der Charaktere für ausreichend Herz-Schmerz auch in der technisierten, digitalen Welt sorgen können. Dafür bekommen die Science-Fiction-Fans in dieser kindgerecht aufbereiteten Pilot-Folge eine weibliche Yedi-Schülerin und natürlich bereits von Beginn an viel Action geboten. Ein unterhaltsamer Film, der anfangs kühl wirkt, im weiteren Verlauf aber sicherlich den ein oder anderen kritischen Star-Wars-Fan überzeugen dürfte.



Ähnliche Beiträge:

INHALT

Mit den bekannten Charakteren aus den "Krieg der Sterne" - Trilogien thematisiert "Star Wars: The Clone Wars" den Übergang zwischen Episode zwei und drei. In einem kleinen Ausschnitt aus dem großen Krieg zwischen dem republikanischen Klon-Heer und der Droiden-Armee Graf Dookus, werden Jedi-Meister Kenobi und sein Schüler Anakin Skywalker beauftragt, den entführten Sohn des mächtigen Space-Gangsters Jabba the Hutt zu befreien. Diese von Skywalkers weiblichem Jedi-Lehrling Ahsoka unterstützte, politisch bedeutsame Rettungsaktion wird aber von Dookus Intrigen sabotiert.
Dieser Beitrag wurde unter Kritik abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eure Kritiken zu Star Wars: The Clone Wars

  1. annakin

    Nee, also sowas braucht die Welt nicht! Bitte: ganz schnell vergessen!

Kritik schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*