KRITIK

Spy Game – Der finale Countdown

Spy Game - Der finale Countdown Alles bleibt bestens! Dieser Spruch aus der Werbung passt an dieser Stelle besonders gut. Regisseur Tony Scott (Top Gun) kann zwar beweisen, dass er genug handwerkliches Geschick besitzt und in diesem Genre wenig falsch machen kann, doch sein Agententhriller bleibt trotz aller Bemühungen so farblos wie die zahlreichen Falten in dem Gesicht des Hauptdarstellers.
Seine bevorzugten Stilmittel wie Farbfilter, Variation der Filmgeschwindigkeit und raschen Kamerafahrten, die man aus zahlreichen Scott-Filmen kennt, kommen natürlich auch hier zum Zuge, doch der wichtigste Baustein, das erzählerische Talent, wird schmerzlich vermisst. Dennoch rückt Scott gekonnt seine Protagonisten ins rechte Licht. Und diese müssen dann den eher faden Plot mit Leben ausfüllen. So kann sich der Regisseur ganz den Action-Szenen zuwenden, mit so viel Hingabe, wie man es von ihm gewohnt ist. Zudem besitzt er hier das Quentchen Glück, auf ein harmonisierendes Schauspielerpaar bauen zu können, das schon einmal einen Film zusammen gedreht.
Vor ungefähr zehn Jahren war Robert Redford der Regisseur von „Aus der Mitte entspringt ein Fluss“ und Brad Pitt einer seiner Darsteller. Schon damals harmonierten die beiden prächtig, der eine allerdings vor, der andere hinter der Kamera. Und hier sind sie es auch, die diesen Film sehenswert machen.
Abgesehen von seinem spannenden Darstellerduo bietet der Spionagethriller sonst nur typische Hollywood-Durchschnittskost. Die Geschichte hat man schon so oder so ähnlich gesehen. Die Spannung bezieht sich durch die schwindende Zeit, eine altes und bekantes Mittel. Alles bleibt bestens also, ein Satz, der wenig innovativ ist, für einen Film, der wenig überraschen kann. Regisseur Tony Scott gelingt es nicht, etwas neues einzubauen. Dabei hätte es ein spannender Suspence-Agententhriller werden können. Leider zeigt sich hier Regisseur Tony Scott als wenig innovativer Spielverderber. Christian Gertz



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INHALT

Für CIA-Agent Nathan Muir ist die Zeit gekommen, sich endlich in den verdienten Ruhestand zu verabschieden. Doch einen Tag vor seiner Pensionierung muss er noch einmal sein ganzes Organisationstalent unter Beweis stellen. Sein einstiger Schüler Tom „Boy Scout“ Bishop steckt in großen Schwierigkeiten. Bishop wurde in China wegen Spionage angeklagt und sitzt im Gefängnis. Darauf steht die Todesstrafe, und bis zu seiner Hinrichtung bleiben nur noch 24 Stunden.
Die CIA fürchtet jedoch einen internationalen Skandal, zumal wichtige Gespräche zwischen beiden Nationen anstehen und lehnt es ab, das Risiko einzugehen, ihren Mann zu retten.
Der Einzige, der Bishop jetzt noch zur Hilfe eilen könnte, ist Muir. Doch als alter Hase weiß er nur zu gut, dass er ganz auf sich allein gestellt sein wird.
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Eure Kritiken zu Spy Game – Der finale Countdown

  1. Ralf

    Guter DurchschnittDieser na ja Spionage Thriller ist ganz nett. Redford und Pitt spielen ihre schablonenhaften Figuren gekonnt herunter, die Spannung entsteht aus dem üblichen Wettlauf mit der Zeit. Hat man alles schon einmal gesehen. Auch schon besser!

  2. Loui

    …Redford und Pitt als zwei Einzelkämpfer vor einer langweiligen Story mit wenig Höhepunkten. Ein netter Film, aber auch schon tausendmal gesehen. nach zwei Tagen vergessen und deshalb auch ein wenig enttäuschend

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