KRITIK

Spider-Man 2

Spider-Man 2 Mit diesem Film ist dem Vorurteil, dass es sich nicht lohnt, in einen zweiten Teil eines Blockbusters zu gehen, vehement widersprochen worden. Noch furioser, noch witziger, noch romantischer spielt sich Spider-Man in seinem zweiten Leinwand-Abenteuer in die Herzen seiner Fans und lässt bei Sony die Kasse klingeln. Gerüchteweise hat der Film in der ersten Woche schon seine Produktionskosten, die sich auf zwei Millionen Dollar belaufen haben sollen, wieder eingespielt.

Regisseur Sam Raimi (“Tanz der Teufel“) zieht wieder einmal alle Register seines Könnens. Er hat die Bildsprache der Comic-Vorlage genial auf die Leinwand übersetzt und den Figuren eine Tiefe gegeben, die man in den meisten anderen Genreverfilmungen schmerzlich vermisst. Die Action-Sequenzen suchen ihres gleichen, wobei sie niemals als Selbstzweck fungieren, sondern immer darauf ausgerichtet sind die Handlung voranzutreiben.

Das Timing der komischen Szenen ist perfekt. Vor allen anderen sei hier der Zeitungsverleger und Intimfeind von Spider-Man J.J.Jameson (J.K.Simmons) erwähnt, der so manches Zwergfell arg strapaziert.
Auch die Dramatik kommt nicht zu kurz, als es für Peters Freund Harry (James Franco), der Spider-Man für den Mörder seines Vaters hält, zur Obsession wird den Netzschwinger zu töten, oder Mary-Jane Watson, die sich mit J.J´s Sohn verlobt.
Raimi drückt zwar ein bisschen viel auf die Tränendrüse, aber trifft auf diese Weise höchstwahrscheinlich den Nerv nicht nur des weiblichen Publikums, das sonst eher zurückhaltend auf Comic-Verfilmungen reagiert.

In diesem Film ist wirklich für jeden etwas dabei, eine Art “Superman meets Lindenstrasse“.
Ein Sequel, das man gesehen haben sollte.

Ein dritter Teil ist natürlich in Planung. Die Hauptdarsteller haben, wie man hört, ihre Verträge unterschrieben und auch für neue Gegner haben die Autoren in Teil 3, mit Einführung der Figuren von Dr. Conners (“Echse“) und Jameson Jr. (“Man-Wolf“), schon vorgesorgt.
Man darf also gespannt sein.



Ähnliche Beiträge:

INHALT

Zwei Jahre ist es her, dass Peter Parker auf eine gemeinsame Zukunft mit seiner geliebten Mary Jane Watson verzichtete, um seiner Bestimmung zu folgen: als Spider-Man für das Gute zu kämpfen. Mittlerweile hat der College-Student alle Hände von zu tun, um sein Privatleben mit seiner geheimen Identität als Superheld in Einklang zu bringen. Keine leichte Aufgabe: Peters Tante May (ROSEMARY HARRIS) braucht ihren Neffen, seine Freundschaft zu Harry Osborn steht unter einem schlechten Stern, denn Harry macht Spider-Man für den Tod seines Vaters verantwortlich und hat blutige Rache geschworen. Und schließlich schmerzt Peters heldenhafter Verzicht auf seine große Liebe immer noch in seinem Herzen…

Doch gerade in seiner schwersten Stunde, als Peter mit seinem Schicksal hadert und eine folgenschwere Entscheidung getroffen hat, wird Spider-Man dringender gebraucht denn je: Ein Experiment des brillanten Fusions-Forschers Dr. Otto Octavius schlägt auf fatale Weise fehl – und Doctor Octopus wird geboren…

Aus dem Wissenschaftler ist ein Wahnsinniger geworden: Als „Doc Ock“ verfolgt der gefährliche Superschurke, ausgestattet mit vier mächtigen, metallenen Tentakeln, einen diabolischen Plan. Nur einer kann dem skrupellosen Verbrecher entgegentreten: Spider-Man. Doch um „Doc Ock“ zu stoppen, muss Peter Parker all seine Superkräfte zusammennehmen – und vor allem sein Schicksal als Kämpfer gegen das Böse endlich zu akzeptieren…
Dieser Beitrag wurde unter Kritik abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eure Kritiken zu Spider-Man 2

  1. dapreeze

    Wow!Großartiges Unterhaltungskino! Im einen Moment lacht man noch aus vollem Halse, das einem im nächsten Moment aber schon vor Schreck im selbigen steckenbleibt. Und selbst bei rührseligeren Szenen stimmt – im erfreulichen Kontrast zur Lindenstraße übrigens, wie ich finde – die Atmosphäre. Kann man sich sehr gut ansehen.

  2. Cineast

    Eine ComicverfilmungFür eine Comicverfilmung, die in den letzten Jahren wie Unkraut aus dem Boden zu sprießen scheinen, ist Spider-Man eine mehr als alles-überstrahlende Ausnahme. Woran liegt das? Mit Sicherheit auch an Regisseur Sam Raimi, einen der größten Spider-Man-Fans auf der Welt. Raimi versteht es wie kein zweiter, den zweidimensionalen Charakteren Leben einzuhauchen. Ihm gerlingt zwar kein überragendes Kino, aber eine herausragende Comicverfilmung.

  3. Udo

    Gute Unterhaltung.. war es allemal. OK; bisschen viel Schnulz und Schmalz… Atemberaubende Actionszenen, was will man(n) mehr…

  4. Andy

    GROßE UNTERHALTUNG!Besser als Teil1…

  5. Spidey

    Klasse!Der Film hat doch alles, was man braucht: Action, Spaß, Spannung, Gefühl, und nachvolluiehbare (Comic)Handlung.. klasee!

Kritik schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*