KRITIK

Soldier

Soldier Paul W. Anderson hat nach „Mortal Kombat“ und „Event Horizon“ einen Science-Fiction Klassiker geschaffen, der vor Special-Effects nur so strotzt. Für die Hauptrolle konnte er keinen geringeren als Kurt „Snake Plissken“ Russel gewinnen, der hier mit minimaler Gestik aufspielt. In alter Tradition wie einst Arnold Schwarzenegger in „Terminator“ oder Sylvester Stallone in „Rambo“ metzelt Kurt Russell als Ein-Mann Armee alles nieder. Dass hier die Logik gänzlich auf der Strecke bleibt, wird den meisten schon nach wenigen Minuten klar. Dennoch erwartet Action-Freunde, die Filme wie „Terminator“ und „Rambo“ mögen, ein Special-Effects Highlight, das mit gut choreographierten Kampfeinlagen aufwartet. Wer seine Ansprüche was Story und Logik betrifft, herunterschraubt, wird bei diesem Actionspektakel auf seine Kosten kommen.



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INHALT

Seargent Todd wurde von Kindheit an gnadenlos zum Elite-Soldaten gedrillt, streng nach dem Motto: `Die Army ist deine Familie und der Krieg ist dein Freund`. Todd ist der beste Soldat seiner Spezialeinheit. Doch Wissenschaftler haben eine neue Generation von Soldaten geklont. Sie sind schneller, stärker und härter als die `normalen` Soldaten. Unter ihnen ist auch Caine 607. Nach einem Zweikampf mit Caine 607 wird Todd irrtümlich für Tod gehalten und auf dem Müllplaneten Alcadia 234 entsorgt. Dort trifft er auf friedliebende Siedler, die sich mit einfachen Mitteln eine Kolonie geschaffen haben.

Todd wird von Mace und Sandra, die mit ihrem kleinen Sohn Nathan zusammenleben, aufgenommen und gepflegt. Eisern trainiert Todd an seiner körperlichen und mentalen Fitness. Zudem entwickelt er Gefühle, die ihm bisher nur verborgen waren. Besonders bei Sandra und ihrem Sohn Nathan fühlt er sich geborgen. Hier hilft er auch den Siedlern. Auf seine Weise. Bis es zu einem Zwischenfall kommt, bei dem er beinahe einen Siedler tötet.

Kurzerhand wird er vom Rat der Siedler aus der Kolonie verbannt. Mace erkennt aber nach einem Vorfall, dass es ein Fehler war, ihn fort zu schicken. Er macht sich auf die Suche nach Todd. Als er ihn findet, landen die Elite-Soldaten unter Colonel Mekom auf dem Planeten, um ein Manöver durchzuführen. Mekom erkennt, dass sich Menschen auf dem Planeten befinden und gibt das Kommando zur vollkommenen Eliminierung der Siedler. Als Mace getötet wird, kehrt Todd zurück und beginnt einen „Ein-Mann-Feldzug“ gegen die angreifenden Soldaten.

Nach einer furiosen Schlacht trifft er auf seinen Erzfeind Caine 607. In einem mörderischen Zweikampf besiegt er Caine. Fortan macht er sich mit Sandra und den letzten Überlebenden, unter ihnen einige aussortierte Soldaten seiner alten Einheit, auf dem Weg zum Raumschiff indem sich Colonel Mekom befindet. Dieser hat inzwischen eine Bombe stationiert, um den Planeten Alcadia 234 vollends zu zerstören. Todd kann mit Hilfe seiner ehemaligen Kameraden das Raumschiff erobern und Mekom überwältigen. Sie lassen Colonel Mekom und seine Männer auf dem Planeten zurück und flüchten in eine ungewisse Zukunft.
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