KRITIK

Scooby Doo

Scooby Doo „Scooby-Doo“ basiert auf einer im amerikanischen Fernsehen bis heute erfolgreichen Zeichentrickserie aus den Endsechzigern, die ihre Qualitäten haben mag. Auch wenn der Detektiv-Köter mit seinem geistlosen Gefasel sehr ermüdet. Die aufgeblasene Verfilmung des Schlabber-Stoffes durch den gelernten Cutter Raja Gosnell, als Regisseur für „Big Mamas Haus“ verantwortlich, wirkt jedoch wie der Besuch eines Themenparks nach Feierabend, wenn das ohnehin sterile Ambiente vollends zur seelenlosen Maschinerie erstarrt. Spannung kommt nicht auf, und abenteuerlich erscheint allenfalls das mit „Protoplasma“-Gewäsch vollgestopfe Drehbuch. Der Humor folgt den Standards der tristen Partykomödien. Muss man also noch erwähnen, dass ein mehrminütiges Pupsduell zwischen Herrchen und Hund zelebriert wird?
Der große und andauernde Erfolg des plappernden Fellbündels mit Flohhalsband und Spürnase sollte aber gar nicht verwundern, schließlich konkurrierten ja auch hierzulande eine zeitlang mehrere Fernsehserien, in denen Hunde Verbrechen aufklärten. Es scheint eine tiefverwurzelte menschliche Sehnsucht nach begabten Haustieren zu bestehen. Soll Scooby-Doo ruhig kauderwelschen bis zum „rüngsten Rag“. Leider nur agieren die nicht-animierten Darsteller noch lebloser als die Töle. Allen voran Freddie Prinze, Jr., der resolut sein Image des Frauenschwarms unterläuft und als wasserstoffblondierter Strandboy in die Runde grinst wie die Miss String-Tanga auf der Dorf-Discobühne. Patrick Wildermann



Ähnliche Beiträge:

INHALT

Der Titelheld dieses Films ist ein animierter Hund, der mit den Augen kullern und sprechen kann, wobei sein Hechel-Zungenschlag leicht schräg liegt und jedes Wort bei ihm mit einem "R" beginnt.
Ansonsten aber hüpft Scooby-Doo als Ausbund an Wohlgeratenheit und Frohsinn durch die Landschaft. Genau wie sein allerbester Menschenfreund Shaggy, mit dem er die Vorliebe für ketchuptriefende Fressorgien teilt.
Dieser gutmütige Trottel wiederum ist Mitglied der "Mystery AG", einer Vierer-Bande von Hobby-Schnüfflern, der außer ihm der eitle Popanz Fred, das naive Minikleid-Mäuschen Daphne und das geniale Mauerblümchen Velma angehören. Obschon die Rätselgruppe sich gerade wegen verschiedener Ego-Trips zu zerstreiten droht, schweißt ein geheimnisvoller Auftrag sie wieder zusammen. Im beliebten Ferienclub "Spooky Island" gehen so gespenstische Dinge vor sich, dass den Geisterpark-Besitzer Emile Mondavarious das Grausen ergreift. Hier der Trailer (freie Wahl)...
Dieser Beitrag wurde unter Kritik abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eure Kritiken zu Scooby Doo

  1. Mickey Mouse

    HurraEndlich die Verfilmung eines meiner Lieblings-Comics! Ich fands total gelungen und echt fetzig.

  2. Videofreak

    NettHabe ein paar mal gelacht, auch Matthew lillard, Sarah und Freddie sind nett, doch Scooby nervt nach 1 Stunde. Trotzdem ein Spaß!

  3. Scooby Doo

    nette VerfilmungWer den Comic kennt, weiß, dass es eben albern ist. Insofern ist diese Verfilmung durchaus gelungen.

Kritik schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*