KRITIK

Schnitzelparadies

Schnitzelparadies



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INHALT

Eine Karriere als Koch hat Nordip, Sohn marokkanischer Einwanderer, nicht im Sinn, als er in der Küche des Rasthauses "Geier" einen Hilfsjob annimmt. Eigentlich möchte er sich nach glänzend bestandenem Abitur nur eine Auszeit nehmen, um über seine Zukunft nachzudenken. Nur eines ist für ihn klar: Medizin studieren, wie es sein strenger Vater wünscht, will er auf keinen Fall. Um etwas Geld zu verdienen, heuert er heimlich im "Schnitzelparadies", in einer Küche, die sich nicht als Paradies, sondern eher als veritable Hölle entpuppt.

Unter der Leitung des stets besoffenen Chefkochs Willem schnippelt und brutzelt da ein buntes Völkergemisch unter gröbster Missachtung sämtlicher Hygiene-Vorschriften zusammen, was den Gästen eine Etage höher als Kochkunst verkauft wird. Logisch, dass der Neue die mieseste Drecksarbeit machen muss und obendrein nach allen Regeln der Mobbing-Kunst schikaniert wird. Doch weil Nordip sich vergleichsweise geschickt anstellt, wird er bald vom Tellerwäscher zum Hilfskoch befördert. Doch was ihn täglich mit Freude an seinen Arbeitsplatz treibt, heißt Agnes und ist die attraktive Nichte der Hotel-Managerin. Da sie den Laden einmal übernehmen soll, muss sie ihre Ausbildung nach dem Willen ihrer gestrengen Tante ganz unten beginnen. Bald finden Nordip und Agnes einander mehr als sympathisch, doch sie weiß, dass die Familie ihre Beziehung zu einem marokkanischen Hilfskoch niemals akzeptieren wird. Also können sie sich nur heimlich treffen und leben in der ständigen Angst, dass ein Mitarbeiter ihr Techtelmechtel verraten könnte.
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