KRITIK

Saw V

Saw V In dem Film „Cube“ findet sich eine Gruppe von Menschen unversehens in einem riesigen Würfel wieder, dessen labyrinthische Räume für manche von ihnen zur Todesfalle werden. Ein Albtraum? Ein Experiment? Feiner Existenzialisten-Horror ist das, ein Spiel mit dem Geworfensein in eine Welt, die man nicht versteht. „Was erwartet uns da draußen?“, fragt einer der Überlebenden zum Schluss. Und als Antwort kommt: „Der totale menschliche Stumpfsinn.“

Das ist ein gutes Stichwort, um zur Horror-Reihe über einen Mörder überzuleiten, der sich Jigsaw nennt und der nun bereits zum fünften Mal unter Beweis stellen darf, dass nichts auf Erden zu primitiv ist, um Fans zu finden. Jigsaws Markenzeichen ist es, schuldig gewordene Menschen in bestialischen Versuchsanordnungen gegeneinander auszuspielen. Wobei sich die Fortsetzungsgeschichte mittlerweile in Erklärungsnot manövriert hat, weshalb das Morden auch nach dem offiziellen Tode Jigsaws weitergeht. „Saw V“ löst das mit ein paar wirren Rückblenden und der Figur eines Cops namens Hoffman, der in dessen blutige Fußstapfen tritt.

Inszeniert hat der bisherige Ausstatter der Reihe, David Hackl. Den Job hätte aber auch die Catering-Frau übernehmen können, sofern ihr genügend ekelhafte Foltermethoden eingefallen wären. Wieder einmal kopiert „Saw“ gnadenlos die Story von „Cube“– wie gewohnt ohne Sinn und Subtilität.



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INHALT

Die Folterspiele gehen weiter, denn der Jigsaw-Killer übt aus dem Jenseits heraus immer noch seine unheimliche Macht aus. So finden sich erneut fünf Menschen im Folterkeller , die - um selbst zu überleben, einen anderen auf grausame Weise töten müssen. Auch Detective Hoffman steht unter dem Banne Jigsaws, wie Polizeikollege Strahm herausbekommt.
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Eure Kritiken zu Saw V

  1. Olli

    Der fünfte Teil hat viel vom gelungenen ersten Teil. Vielleicht auch weil Produktionsdesigner David Hackl nun auf dem Registuhl sitzt. Alles in allem ein besserer Teil der Reihe.

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