KRITIK

Rush Hour 3

Rush Hour 3 Es gibt eine ganze Reihe guter Komödien-Buddys: Stan Laurel und Oliver Hardy an erster Stelle, Terence Hill und Bud Spencer nicht an letzter. Aber ob man sich später noch an Chris Tucker und Jackie Chan erinnern wird? Wahrscheinlich nicht. Denn auch die zweite Fortsetzung des lärmenden Komödienerfolgs „Rush Hour“ ist so unterhaltsam geraten wie ein Stau im Feierabendverkehr.

Das liegt weniger an Jackie Chan, der trotz seines unübersehbar fortschreitenden Alters tapfer den Ruf als Asiens biegsamstes Stehaufmännchen behauptet, als vielmehr am grimassierenden Stand-Up-Comedian Chris Tucker. Dessen Kaspereien als Eddie-Murphy-Gedähtnis-Klon hat man schon nach der Exposition satt, wo er in Los Angeles den Verkehr regelt. Er begreift es indes eher als Brautschau. So sind sie, die Schwarzen. Die Verantwortlichen der deutschen Synchronisation, die Tucker mit einer schrill quäkende Stimme zum Bimbo machen, gehören durch wiederholte Ansicht aller frühen Spike-Lee-Filme erzogen.

Ach ja, die Story: Inspector Lee (Chan) und Detective Carter (Tucker) jagen einen chinesischen Triaden-Finsterling durch Paris, der sich als alter Bekannter Lees entpuppt. Regisseur Brett Ratner zu attestieren, er kopiere die eigenen Vorgänger, ist schon ein Kompliment. Dass der große Bergman-Darsteller Max von Sydow hier eine Nebenrolle als französischer Außenminister hat, weckt dann nochmal eine ganz andere Dimension von Nostalgie.



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INHALT

Nachdem die Triaden in New York vergeblich versuchten, den chinesischen Botschafter unmittelbar vor einer brisanten Enth�llung zu ermorden, folgen Hongkong-Cop Lee und L.A.P.D.-Detective Carter den Spuren der T�ter bis nach Paris. Dort treffen sie auf kulturelle Diskrepanzen, die Killerkommandos der Triaden, aber auch auf den sch�nen Revuestar Genevi�ve, die das gr��te Geheimnis der China-Mafia verbirgt.
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Eure Kritiken zu Rush Hour 3

  1. Gutzi

    Schade, ein Flop, besser auslassen! Weniger Kampfchoreographien von Jackie Chan, weniger Stunts, Chris Tucker spielt sich mit seinem vorpubertären Humor nach vorn. Da die Handlung jeglicher Logik entbehrt, hilft auch sie nur wenig, über das Mittelmaß beider Darsteller hinwegzutäuschen.

  2. Jacky

    Leider nur ein durchschnittlicher Fiulm mit wenig guten Action-Szenen, viel zu viel Klamauk und einen auf die Dauer nervender Chris Tucker.

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