KRITIK

Rize – Uns hält nichts auf!

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Der Süden von Los Angeles ist eine ghettoisierte Vorstadtgegend, die von schwarzen Gangs beherrscht und von der Polizei gemieden wird. Genau dort entwickelten sich zwei konkurrierende Tänze, das „Clowning“ und das „Krumping“. Für Außenstehende sehen beide aus, als hätte man den Breakdance der 1980er-Jahre mit ekstatischen, fast spastisch anmutenden Bewegungsabläufen gekreuzt. „Tommy the Clown“ ist einer der Vorreiter des „Clowning“: Nach seiner Gefängnisstrafe, die auf seine Mitgliedschaft in Gangs folgte, entdeckte er auf einem Kindergeburtstag, dass er im Clownskostüm eine positive Wirkung auf seine Umwelt ausübt. Zusammen mit seiner als Clowns geschminkten und verkleideten Gruppe wird er dabei gezeigt, wie er in seiner Nachbarschaft die Aufgaben eines Streetworkers übernimmt und dabei ein Star geworden ist: er hält an Straßenecken an, die Menschen erkennen ihn und beginnen mit ihm zu tanzen. Mitglieder seiner Gruppe berichten davon, wie er sie von der Straße holte und ihnen neue Perspektiven bot, jenseits von Drogen und der alles beherrschenden Gewalt der Gangs. Doch ist „Tommy the Clown“ nur ein Exemplar einer Vielzahl von Teamleitern und Organisatoren, wie ein kurzer Zusammenschnitt verdeutlicht, der einige der mittlerweile über hundert verschiedenen Gruppen vorstellt. In einem groß angelegten Tanzwettbewerb treten schließlich die Vertreter der verschiedenen Tanzrichtungen gegeneinander an.
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