KRITIK

Resident Evil: Extinction

Resident Evil: Extinction Man erwartet von Regisseuren, was man auch von Politikern möchte: Dass sie sich wenigstens Mühe geben, wenn sie einen belügen. Russell Mulcahy löst das mit dem dritten Teil der Saga nicht ein, er gibt erst gar nicht vor, dem Zombie-Genre Frischzellen zu injizieren oder die Geschichte der toughen Alice originell fortzuführen.

Man merkt überdeutlich, dass hier ein Videospiel als Vorlage diente, und es wird neuerlich von nichts anderem erzählt als dem Abschlachten Untoter – man glaubt, das Gähnen auch hinter der Kamera zu hören.

Das Drehbuch, das erneut von Paul W. S. Anderson stammt, bedient sich ein bisschen bei „Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel“ und kommt vor allem umweglos zur Sache: Mittlerweile sind 99 Prozent der Erdbevölkerung von jenem Mutanten-Virus infiziert, den die böse Umbrella Corporation in die Welt gesetzt hat. Die Action-Heroine Alice schließt sich einem Flüchtlingskonvoi an, der im verwaisten Las Vegas gleich mal in die Falle gerät.

Die Bilder vom untergegangenen Spielerparadies oder des vom Sande verwehten Eiffelturms könnten ja wenigstens noch Schauder entfalten, müsste man nicht sofort ans Vorbild denken, an die gestrandete Freiheitsstatue aus „Planet der Affen“. Nur langweilig, nur uninspiriert.



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INHALT

Fast 99 Prozent der Erdbevölkerung sind mittlerweile durch das todbringende T-Virus der Umbrella Corporation infiziert. Bis an die Zähne bewaffnet, treten Carlos, L.J., Claire, K-Mart und Nurse Betty die Flucht aus den zerstörten Städten an, in der Hoffnung noch weitere nicht infizierte Überlebende zu finden. Alice folgt dem Convoy, bereit an der Seite ihrer Mitstreiter gegen die lauernden Untoten und düsteren Machenschaften der Umbrella Corporation zu kämpfen.
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Eure Kritiken zu Resident Evil: Extinction

  1. Rubi

    Ja, recht habt ihr! Ich habe alle Teile gesehen und das das war von drei Teilen der wohl SCHLECHTESTE, den ich je gesehen habe. Er enthält geniale Ideen ,die aber soetwas von schlecht umgesetzt sind (Krähen, Umbrella Forschungen). Es wird keine Spannung aufgebaut, die Handlung (wann ein Zombieschwarm ausbricht) ist vorhersehbarbar. Ein wirklich schlechter Film. Auch für Fans.

  2. Reisetasche

    Ich bin auch entäuscht. Dämich sind vor allem die Anspielungen am Ende auf den nächsten Teil. Wenn ich eine Serie sehen will, mache ich den Fernseher an. Echt scheiße!

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