KRITIK

Paul – Ein Alien auf der Flucht

Paul - Ein Alien auf der Flucht Fans waren sehr gespannt: Die britischen Komiker Simon Pegg und Nick Frost wollten nach Zombiefilm („Shaun of the Dead“, 2004) und Cop-Thriller („Hot Fuzz“, 2007) das Alien-Genre parodieren. Sind nun aller guten Dinge drei?

Soviel vorweg: Leider geht die bekannte Formel hier nicht auf. Mehr als eine leidlich witzige Nerd-Klamotte ist bei „Paul“ nicht herauskommen – obwohl es in der Nerd-Sci-Fi-Klamotte nur so von Gastauftritten (extraterrestrisch erprobt: Steven Spielberg und Sigourney Weaver) sowie Verweisen auf Sci-Fi-Klassikern wimmelt, die zu entschlüsseln echten Cracks größte Lust bereiten dürfte.

Doch die Geschichte kommt nie in Gang: Da wollen die beiden Comic-Freaks Graeme Willy (Simon Pegg) und Clive (Nick Frost) mal an der berüchtigten „Area 51“ in Nevada vorbeischauen, wo der US-Geheimdienst angeblich seit 60 Jahren Außerirdische geheim hält – und prompt läuft ihnen ein echtes Exemplar vors Auto. Paul, so der Name des (animierten) Großkopf-Aliens mit loser Zunge, flieht vor sinistren Agenten und versteckt sich im Wohnwagen der beiden.

Es folgt, inszeniert von Greg Mottola, eine Roadmovie-Hatz durch die Wüste, gespickt mit schrägen Typen und einigen Rohrkrepierern. Bela B. als deutsche Stimme von Paul geht leider gar nicht.




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INHALT

Davon haben zwei von Sci-Fi besessene englische Nerds immer geträumt: Endlich können sie im Land ihrer Träume, das nicht nur in Film und Comics immer wieder von Aliens besucht wird, den Spuren außerirdischer Reisender folgen. Doch es kommt noch besser: Paul, ein echter E.T., läuft ihnen nach seiner Flucht aus der Area 51 vor die Füße. Nach über 60 Jahren Zwangsaufenthalt will Paul nur zurück zum Heimatplaneten, doch zuvor lehrt der coole, relaxte Typ aus dem All seinen neuen Freunden, Spaß auf der Erde zu haben.
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