KRITIK

One – Der Film

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INHALT

Der amerikanische Anwalt Ward M. Powers empfand die unausgeschlafene Idee, einen Dokumentarfilm über den Sinn des Lebens zu drehen an einem Morgen im April 2002 als Berufung und machte sich prompt ans Werk. Er kaufte sich eine Kamera, überredete die Gattin und einen Freund zum Mittun und entwarf einen Katalog mit zwanzig Fragen, um sie Menschen auf der Straße zu stellen. Das Themenspektrum reichte von „Was ist der Sinn des Lebens?“ über „Wie erlangt man wahren, inneren Frieden?“ bis zu „Beschreiben Sie den Himmel und wie man dorthin kommt.“ Wer Passanten in der Fußgängerzone mit derlei Fragen überfällt, bekommt natürlich auch die entsprechenden Antworten. Mal erntete Powers ein schlichtes Schulterzucken, mal ratloses Stammeln, und wo er auf kluge Zeitgenossen traf, erklärten sie ihm, dass man darauf schwerlich allgemeingültige Antworten geben könne und sie nicht in der Lage seien, ihre persönliche Sicht der Dinge mal eben in zwei, drei Sätzen kundzutun. Mit zunehmender Dauer der Versuchsanordnung ging der Regisseur dazu über, auch Würdenträger und Vordenker nahezu sämtlicher Weltreligionen, sowie (mehr oder minder) Gelehrte aller Art mit denselben Fragen zu konfrontieren.
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