KRITIK

Natürlich Blond

Natürlich Blond Regiedebütant Robert Luketic gelang mit dieser vergleichsweise „billigen“ Produktion (18 Millionen Dollar) ein Überraschungserfolg in den USA und ließ sogar Filme wie American Sweethearts (immerhin mit den Superwomen Julia Roberts und Catherine-Zeta-Jones) hinter sich zurück. Gut – der Stoff ist nicht wirklich neu, aber trotzdem nett anzusehen und hübsch verpackt. Die 25jährige Reese Witherspoon überzeugt dabei als rosarote Jurastudentin, die den Kampf gegen das verstaubte und mit Vorurteilen verstopfte Universitätsleben auf herzliche und unbekümmerte Art umkrempelt. Natürlich weiß man nach spätestens 10 Minuten, dass der schleimige Kotzbrocken Warner keineswegs für das goldene Herz (und Haar) von Elle bestimmt sein kann und natürlich ist auch der neue Traummann vom Zuschauer schnell gefunden – ein Happy-End scheint also unausweichlich. Doch Fans von leichten Komödien wird das wenig stören. Natürlich Blond kann ein paar vergnügliche Gags aufweisen, schmerzt während der „Bück und Busen“-Shownummer im Schönheitssalon, ist aber alles in allem ein netter Farbtupfer im grauen Novemberwetter. Julia Berding



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INHALT

Elle Woods ist bei allen beliebt, eine ausgezeichnete Studentin, Vorsitzende ihrer Verbindung, Zweite bei der Wahl zur Miss Hawaiian Tropic und das Juni-Fräulein auf dem CULA Campus-Kalender – und naturblond. Dieser jener Abend nun sollte der schönste ihres Lebens sein, denn Elle schwebt mit Freund Warner auf Wolke sieben und rechnet fest mit seinem Heiratsantrag nebst Hochkaräter an ihrem Finger. Doch den Jura-Schnösel Warner interessieren im Hinblick auf seine zukünftige Karriere als Senator nicht die „Marilyns“, sondern die „Jackies“ und so macht er kurzerhand mit „Puhbärchen“ Elle Schluss, weil sie eben einfach zu blond ist. Um ihrem vermeintlichen Traummann zu beweisen, dass Blond nicht gleich Blöd bedeutet, beschließt Elle „seriös“ zu werden und büffelt fortan für die schwierige Aufnahmeprüfung der Elite-Uni Harvard, um Warner dorthin zu folgen. Kaum bestanden, macht sich Mode-Girlie Elle, die zwar als schrill und konsumorientiert, aber keineswegs als hohl und oberflächlich bezeichnet werden darf, auf den Weg und erkennt bald, dass sie sich durch Ablehnung und Vorurteile kämpfen muss.
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Eure Kritiken zu Natürlich Blond

  1. Ralf

    Ein wirklich netter FilmReese Witherspoon, die toughe Vollblutschauspielerin, glänzte schon in Pleasantville und Eiskalt Engel. Hier gibt sie die unterschätzte Blondine wieder einmal so glaubhaft, dass sie drauf und dran ist in die A-Liga der Hollywoodstars auf zu steigen und allein einen Film tragen kann. Sehenswert.

  2. Eliza

    Echt witzigIch habe mich bestens amüsiert und bin ein großer Fan von Reese Witherspoon geworden. Dieser Film kann mehr als so mancher erwarten wird – vor allem witzig unterhalten.

  3. Claire

    ermutigendein wirklich aufbauender film, den man zusammen mit freundinnen an einem Frauen- Abend 3 mal hintereinander gucken kann. Besonders die Stelle, an der Elle Warner mitgiebt, dass er ein kompletter Blödmann ist, kann man zig mal zurückspulen.

    Kein tiefgründiger film, aber lustig und echt gut für tage, an denen es einem nicht so super geht. 🙂

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