KRITIK

Nachts im Museum

Nachts im Museum Es braucht schon ein missionarisches Sendungsbewusstsein, wenn man Kinder fürs Museum begeistern will. Am ehesten, des bildungsfernen Gruselfaktors wegen, taugt da noch das Naturkundemuseum mit seinen ausgestopften Tieren und exotischen Exponaten. Das haben sich auch die Macher dieses Miniatur-Abenteuerfilms gedacht, die außerdem auf den Standortvorteil spekulieren: Nirgendwo sonst liegen die Epochen-Highlights so dicht beieinander.

Regisseur Shawn Levy („Der rosarote Panther“) erzählt die Geschichte des Losers Larry (Ben Stiller), der seinem Sohn zuliebe eine geregelte Arbeit als Nachtwächter im „Natural History Museum“ seiner Heimatstadt annimmt, nicht ahnend, dass der Job ihm mehr abverlangen wird als tariflich vergoltenes Zeittotsschlagen. Punkt Mitternacht nämlich fährt das Leben in die Schaukästen-Welt: Da erwacht die Puppe von Teddy Roosevelt ebenso wie der Oster-Insel-Kopf, da pöbelt Attila der Hunne und reckt Octavius das Schwert – und das T-Rex-Gerippe geht erstmal etwas trinken. Larry, dem derlei Knochen-Arbeit nicht geheuer ist, will das Handtuch werfen, entdeckt dann aber doch seine Faszination für die allnächtliche Magical History Tour.

Levys vollgestopfte Komödie ist dabei von Robin Williams bis Mickey Rooney prominent besetzt, aber der Mix aus „Gullivers Reisen“ und „Jumanji“ entwickelt kaum Rasanz, und die Geschichte zum Anfassen birgt wenig Witz.



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INHALT

Um sich seiner geschiedenen Frau und seinem Sohn endlich als verantwortungsvolle Persönlichkeit mit Job zu präsentieren, wird Träumer Larry Nachtwächter im Naturkundemuseum. Der vermeintliche Schlafposten entpuppt sich tatsächlich als Reifeprüfung. Ein altägyptischer Zauber erweckt alle Figuren und Exponate zu nächtlichem Leben, dessen Chaos und Konfliktherde Larry nun unter Kontrolle bekommen muss.
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Eure Kritiken zu Nachts im Museum

  1. Gustav

    Einfach sehr unterhaltsam! Reingehen und lachen für jung und alt!

  2. Ann01

    Eine grossee ueberraschung ein spass fuer die ganze familie. nicht verpassen.

  3. Vigo

    Für mich ist der Film eine absolute Enttäuschung. Hier wird versucht Jurassic Park, Jumanji und Die Mumie in einem Film zu kopieren, was jedoch nicht gelingt. wäre vor Langeweile fast eingeschlafen, so verhersehbar und unoriginell ist das ganze. Einzig positiv, dass Robin Williams wieder eine akzeptable deutsche Synchro bekommen hat und nit wieder die gruselstimme aus „Die Chaoscamper“.

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