KRITIK

Nacho Libre

Nacho Libre Gewöhnlich drehen Schauspieler solche Filme zu Beginn ihrer Karriere. Und entschuldigen den peinlichen Fehltritt später damit, sie hätten den Verlockungen einer Hauptrolle nicht widerstehen können. Jack Black aber, der in Jared Hess langweiliger Catcher-Klamotte einen mexikanischen Waisenhaus-Koch mit Ringer-Ambitionen spielt, hat ja längst einen Ruf als vorzüglicher Komiker, nicht zuletzt dank Richard Linklaters „School of Rock“.

Was Black also an dieser pointenfreien Parodie auf eine südamerikanische Abart des Schwitzkasten-Spektakels, das „lucha libre“, gereizt haben mag, bleibt schleierhaft.

Als radebrechender Möchtegern-Zampano tritt er im Cape zur Prügel-Show an, um den Waisenkindern besseres Essen zu verschaffen und nebenbei das Herz der schönen Nonne Encarnacion zu erobern. Das ist ungefähr so ansprechend wie Nachos ohne Soße.



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INHALT

Einst war Ignacio selbst ein kleiner Waisenjunge. Jetzt arbeitet er als Koch des klösterlichen Waisenhauses im mexikanischen Oaxaca, schmachtet aus der Ferne der attraktiven Nonne Schwester Encarnacion hinterher und will nicht tatenlos zusehen, als das Kloster wegen finanzieller Engpässe geschlossen werden muss. Kurzerhand wirft sich Ignacio in Wrestlingzwirn, nennt sich fortan Nacho Libre und bewirbt sich als Kämpfer beim lokalen Turnier.
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