KRITIK

My Bloody Valentine 3D

My Bloody Valentine 3D Bislang wird es meist bestätigt, das Vorurteil, dass speziell für 3D- Projektionen gedrehte Spielfilme hauptsächlich um ihre Effekte herum angelegt werden und ganz sicher nicht über ihre Geschichte funktionieren. Fürs 3D-Publikum muss ständig irgendwas vorne aus dem Bild herausragen. Deshalb ist wohl auch das Bemerkenswerteste, was man von diesem Remake eines Horrorfilms von 1981 in Erinnerung behalten wird, das ständige In-den-Zuschauersaal-Hineinragen von Spitzhacken oder abgerissenen Körperteilen: Der Geisterbahneffekt klappt. Das Kino reduziert zur Jahrmarktsattraktion: warum nicht? So hat schließlich alles mal angefangen.

Dennoch wünscht man sich über anderthalb Stunden ein wenig mehr als jene angestaubte Rächergeschichte, die Regisseur Patrick Lussier („Wes Craven präsentiert Dracula“) hier aufwärmt: Ein Bergmann, der zehn Jahre zuvor nach einem Grubenunglück erst seine Kollegen, dann seine Ärzte und schließlich die üblichen Teenies metzelte, geht wieder um und verteilt Menschenherzen in Pralinenschachteln. Oder ists doch ein anderer? Hinzu kommt ein bisschen Liebesgeschichte, ein wenig Krimi, doch letztlich gehts hier nur um möglichst effektvolle Meuchelei. Dafür will der Film Applaus, und vom schocksüchtigen Publikum wird er ihn erhalten.



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INHALT

Bergarbeiter Harry Warden dezimiert in einem Amoklauf die Bevölkerung von Harmony um 22 Bewohner. Einer der damaligen Überlebenden, Tom Hanniger, kehrt nach zehn Jahren in seinen Heimatort zurück, um die Mine des Vaters zu verkaufen. Seine alte Flamme Sarah ist die Einzige, die sich freut ihn zu sehen, obwohl sie mittlerweile mit Sheriff Axel Palmer verheiratet ist. Als erneut mehrere Morde geschehen wird Tom zum Hauptverdächtigen.
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