KRITIK

Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers, Die

Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers, Die Einer aktuellen Studie des Bielefelder Meinungsforschungsinstituts TNS Infratest zufolge lieben junge Kinogänger das Abenteuer. Für sie dürfte dieser Abenteuerfilm vielleicht genau das Richtige sein. Alle anderen sollten sich doch besser einen „niveauvolleren“ Film anschauen.

Der dritte Teil der Abenteuer-Reihe „Die Mumie“ ist die Fortsetzung des sehr erfolgreichen Abenteuer-Kinohits um die Archäologen-Familie O´Connell. 850 Mio. Dollar hatten die ersten beiden Teile von Stephen Sommers zusammen eingespielt. Im dritten Teil darf der Action-erprobte Regisseur Rob Cohen in Anlehnung an die Bourne-Trilogie das Tempo nun deutlich anziehen.

Eine letzte Mission für die britische Regierung führt das Archäologen-Ehepaar Rick (Brendan Fraser) und Evelyn (diesmal Maria Bello statt Rachel Weisz) nach Shanghai und mitten hinein in eine politische Verschwörung. Einige Jahre sind seit ihrer letzten Mission vergangen. Der zweite Weltkrieg ist gerade vorüber. Zur gleichen Zeit stößt der mittlerweile erwachsene Sohn Alex (Luke Ford) bei Ausgrabungen – ebenfalls in China – auf das Grab des Drachkaisers. Der Legende nach wurden der Furcht erregende Herrscher und seine Armee vor über 2000 Jahren von einer Zauberin mit einem Fluch belegt und in Terrakotta verwandelt. Eine Herausforderung, die der geballten Erfahrung der gesamten Familie O´Connell bedarf. Um China zurückzuerobern, sollen die Terrakotta-Kämpfer wiedererweckt werden. Nur die O`Connells und ihr alter Freund Jonathan (John Hannah) stehen plötzlich zwischen dem Drachenkaiser und einem neuen Zeitalter des Schreckens.

Mit der Heldenfamilie um Brandon Fraser, der hier wieder die Rolle des naiven Trottels übernimmt, kehrt zwar auch der charmante Humor des „Mumie“- Universums zurück, doch gerade in Punkto Qualität der Dialoge und Aufbau der Geschichte bleibt der dritte Teil der Abenteuer-Reihe deutlich hinter seinen beiden Vorgängern zurück. In Punkto Action müssen sich die Abenteuer-Fans jedoch keine Sorgen machen. Mit den erfahrenen Darstellern Michelle Yeoh und Jet Li (als verfluchter Drachenkaiser) in seinem Team garantiert Regisseur Rob Cohen („The Fast and the Furious“, „xXX – Triple X“) grandiose Schauplätze und eine noch härtere Action-Gangart. Das Geschick und Können eines Paul Greengrass, der dem dritten Teil der Bourne-Trilogie mit dieser härteren Gangart zu einem würdigen Abschluss verhalf, erreicht Cohen jedoch nicht.



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INHALT

2000 Jahre sind vergangen, seitdem der unbarmherzige Drachenkaiser Han und seine 10.000 ihm treu ergebenen Krieger von einer Zauberin besiegt wurden und seither als Mumien auf ihre Wiederauferstehung warten. Der junge Abenteurer Alex O`Connell fällt bei seinen Forschungen in China auf einen Trick herein und holt Han und seine Armee von Terracotta-Kriegern in die Welt der Lebenden zurück, wo sie sofort daran arbeiten, die Weltherrschaft zu erlangen. In seiner Verzweiflung wendet sich Alex an die beiden einzigen Menschen, die ihm helfen können: Seine Eltern Rick und Evelyn.
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Eure Kritiken zu Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers, Die

  1. udo

    Um es kurz zu machen: Ein mieser Film. Vorhersehbare Story, alberne Dialoge, schlechte schausp. Leistungen. Allein die asiat. Nebendarsteller sind viellecicht das Eintrittsgeld wert. Asonsten gilt: Besser auslassen…

  2. Nicky

    Ich finde den Film gut. Er bietet noch mehr Action als die ersten beiden Teile und zudem noch eine große Riege Stars aus Asien. Brendan Fraser überzeugt einmal mehr als niedlicher Abenteurer. ein großer abenteuer-spaß.

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