KRITIK

Monster-Uni, Die

Plakat zum Film Monster-UniNach zwölf Jahren kehrt das Animationsfilmstudio Pixar unter neuer Führung zu einem frühen Erfolg zurück – zur „Monster AG“. In dieser Firma verdienen Monster bekanntlich ihr Geld als „Schrecker“, denn aus den Entsetzensschreien von Menschenkindern gewinnt die Stadt Monstropolis ihre Energie. Jetzt wird ein Prequel nachgereicht: Wie wurden Mike Glotzkowski und Sulley zu den erfolgreichen Schreckern, als die wir sie kennenlernten?

Die Antwort: Sie gingen zur Monster-Uni. Und während Mike, die Winzkugel mit dem Einauge, dort als theoriefester Streber auffällt, legt Sulley, das blaue Zottelwesen, die Beine hoch im Wissen, dass ihn schon seine Riesengestalt durch jede Prüfung bringt. Zwischen den unähnlichen Kommilitonen kommt es zu einem Konflikt, der beiden den Rauswurf einbringt. Doch eine Chance bekommen sie noch: Sie müssen bei den alljährlichen „Schreckspielen“ gewinnen. Also schließen sich die Streithähne den Verlierer-Monstern der Verbindung „Omega Kreischma“ an, die niemand auf dem Zettel hat.

Pixar-üblich entsteht daraus keine geradlinige Heldengeschichte; sondern ein 3D-detailreicher, teilweise herrlich überdrehter Hindernisparcours durch diverse Zusammenraufscharmützel und absurde Wettkampfdisziplinen, der zwar nie die Tiefe und Originalität von Pixar-Meisterwerken wie „Oben“ erreicht, aber jederzeit bestens unterhält. Neben den (zu) vielen Figuren ein weiterer Wermutstropfen ist die Synchronisation. Während im Original Billy Crystal und John Goodman glänzen und dabei von allerlei US-Komödienstars unterstützt werden, setzt der deutsche Verleih aus Werbegründen mal wieder auf Promis wie Axel Stein und Manuel Neuer. Eine Unsitte!

  

Kritikerspiegel Monster Uni, Die



Gian-Philip Andreas
Westfälische Nachrichten
7/10 ★★★★★★★☆☆☆ 


Carsten Happe
Der Schnitt, filmgazette
7/10 ★★★★★★★☆☆☆ 


Durchschnitt
7/10 ★★★★★★★☆☆☆ 



 



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