KRITIK

Mondbär – Das große Abenteuer, Der

Mondbär - Das große Abenteuer, Der Es gibt sie nicht allzu häufig, jene Zeichentrickfilme, die trotz Computeranimation auf wildes Gewese verzichten und in ruhigem Erzählduktus simple Geschichten für allerjüngste Kinogänger aufbereiten. Nicht ganz so gut wie die Winnie-Puuh-Filme (auf die sich hier vieles bezieht), aber auf jeden Fall einen Kinobesuch mit den Kleinsten wert ist dieser erste Kinofilm mit dem „Mondbär“.

Den kennt man aus einer Bilderbuchreihe und einer 26-teiligen Fernsehserie, die vor gut einem Jahr startete. Deren Regisseur Michael Maurus hat nun auch das „Große Kinoabenteuer“ betreut und dabei zum Glück auf populäre, aber genrefremde Synchron-Namen verzichtet.

Zu Beginn, nach einem Unfall, plumpst der Mond ins Dorf des Mondbärs. Für die Tiere ist`s des Nachts jetzt zappenduster, weswegen der ängstliche Hase, der niedliche Marienkäfer, der trommelnde Specht und ihre Freunde nach Wegen suchen, den freundlichen Mond wieder am Himmel zu verankern.

Bis es so weit ist, gilt es ein paar Abenteuer zu bestehen, die dramaturgisch selbst Dreijährige nicht überfordern dürften und alle relativ fix gütlich (und mitunter auch für die Eltern amüsant) aufgelöst werden: Man folgt dem gelben Sonnenvogel ins „Finstere Tal“ des unheimlichen Pollux, der sich als netter Kuchenbäcker und Erfinder herausstellt, man besänftigt den Reineke Fuchs und muss gemeinsam ein Lied „kompostieren“, um den zwischendurch in tiefen Schlaf verfallenen Mond aufzuwecken. Das alles ist in leuchtenden Farben und schlichten Formen sehr niedlich anzusehen; selbst Schreckmomente wie der beinahe von einer Kartoffelmaschine zerhäckselte Hase steckt man da schnell weg.



Ähnliche Beiträge:

INHALT

Die Tiere des Waldes sind in heller Aufregung: Der Mond ist verschwunden. Dieser sitzt gemütlich in Mondbärs Häuschen und spielt Dame. Um den Tieren zu leuchten muss er aber wieder ans Firmament. Allerdings ist er mittlerweile auch noch eingeschlafen und kann nur durch den Gesang des Sonnenvogels geweckt werden. Dieser ist aber nirgends zu finden. Währenddessen wird dem Hasen auch noch von Unbekannten sein kompletter Möhrenvorrat geklaut.
Dieser Beitrag wurde unter Kritik abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kritik schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*