KRITIK

Mission: Impossible 3

Mission: Impossible 3 Aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Hier auch? Kurze Antwort: Ja! Nachdem sich Regisseur David Fincher vom Projekt mit der kurzen Bezeichnung M:i:III zurückgezogen hatte, wurde der TV-Regisseur J. J. Abrams als neuer Mann am Steuer des 150 Mio. Dollar Vorhabens vorgestellt. Eine gute Wahl, denn J. J. Abrams hatte zuletzt unter anderem mit der herausragenden Agenten-Serie „Alias“ nicht weniger als die Grenzen des Fernsehens gesprengt. Und Abrams, der den Verantwortlichen um Tom Cruise zuvor eine überzeugende Drehbuch-Fassung für den dritten Teil der unmöglichen Mission lieferte, ließ es anschließend auf dem Regiestuhl auch bildlich ordentlich krachen.

Agent Ethan Hunt (Tom Cruise), der beste Mann der geheimen Behörde IMF („Impossible Mission Force“), hat sich mittlerweile aus dem operativen Geschäft zurückgezogen und ist nur noch als Ausbilder tätig. Als eine seiner Schützlinge, die junge Agentin Lindsey (Keri Russell) während eines Auftrages auffliegt und gefoltert wird, trommelt Hunt seine alten Weggefährten wie zum Beispiel Computer-As Luther (Ving Rhames) zusammen, um seine ehemalige Schülerin aus einem Lagerhaus in der Nähe von Berlin zu befreien. Doch der Einsatz schlägt fehl, Lindsey stirbt. Die Spuren führen Hunt und sein Team, zu dem nun auch der Pilot Declan (Jonathan Rhys Meyers) und die Agentin Zhen (Maggie Q) gehören, zum Schwarzmarkt-Händler Owen Davian (großartig: Philip Seymour Hoffman). Bei einem Empfang gelingt es Hunt sogar, Davian trotz schwerster Bewachung gefangen zu nehmen. Doch durch eine scheinbar undichte Stelle im IMF kann Davian entkommen. Davian dreht den Spieß um und lässt Julia, Hunts Verlobte, entführen und droht Hunt, sie umzubringen, wenn er nicht innerhalb von 48 Stunden eine so genannte „Hasenpfote“ aus einem Hochsicherheits-Forschungskomplex in Shanghai entwendet…

Das zu erwartende Over-the-Top-Actionhighlight überrascht, auch wenn man zwischen den explosiven Action-Szenarien und den überdrehten Agenten-Einsätzen kaum zum Luft holen kommt. Abrams gelingt das Kunststück, die Spannung auch ohne herkömmliche Dramaturgie ganz hoch zu halten, auch wenn nicht alle Einsätze des IMF-Teams nach logischen Gesichtspunkten nachvollziehbar sind. Durch die emotionale Komponente (Hunts anstehende Hochzeit) und die dadurch bedingte „Jetzt-erst-Recht“-Stimmung, fesselte das Feuerwerk auf der ganzen Linie. Cruise hatte die Agentenfilm-Messlatte 2006 wieder sehr hoch gelegt, auch Dank überzeugender Teamplayer-Fähigkeiten. Und einer überzeugenden Regie, die ihren grandiosen Darstellern gerecht wird.

 




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Agent Ethan Hunt, der beste Mann der geheimen Behörde IMF („Impossible Mission Force“), hat sich mittlerweile aus dem operativen Geschäft zurückgezogen und ist nur noch als Ausbilder tätig. Als eine seiner Schützlinge, die junge Agentin Lindsey während eines Auftrages auffliegt und gefoltert wird, trommelt Hunt seine alten Weggefährten wie zum Beispiel Computer-As Luther zusammen, um seine ehemalige Schülerin aus einem Lagerhaus in der Nähe von Berlin zu befreien. Doch der Einsatz schlägt fehl, Lindsey stirbt. Die Spuren führen Hunt und sein Team, zu dem nun auch der Pilot Declan und die Agentin Zhen gehören, zum Schwarzmarkt-Händler Owen Davian. Bei einem Empfang gelingt es Hunt sogar, Davian trotz schwerster Bewachung gefangen zu nehmen. Doch durch eine scheinbar undichte Stelle im IMF kann Davian entkommen. Davian dreht den Spieß um und lässt Julia, Hunts Verlobte, entführen und droht Hunt, sie umzubringen, wenn er nicht innerhalb von 48 Stunden die Hasenpfote aus einem Hochsicherheits-Forschungskomplex in Shanghai entwendet...
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