KRITIK

Mission 3-D

Mission 3-D Es ist einige Jahrzehnte her, da galt die 3-D-Technik als jüngste, vor allem zukunftsweisende Kino-Novität. Durchsetzen aber konnte sich das effektvolle Mitten-drin-statt-nur-dabei-sein-Versprechen nie. Womöglich war den meisten Zuschauern das irrlichternde Zerrbild durch die Rot-Grün-Brille schlicht zu strapaziös. Regisseur Robert Rodriguez („El Mariachi“) versucht sich dennoch unverdrossen an einem 3-D-Revival. Die dritte Folge seiner höchst erfolgreichen und familienfreundlichen „Spy Kids“-Serie ist über weite Strecken nur mittels der anachronistischen Sehhilfe genießbar. Die Handlung ist dementsprechend schlicht gehalten. Man hat genug damit zu tun, sich die Pappbrille auf die Nase zu drücken.
Man kann „Mission 3-D“ kaum vorwerfen, dass die Handlung der eigenen Absicht nach über Playstation-Niveau nicht hinausgelangt. Doch einmal abgesehen von Sylvester Stallone, der sich als Mastermind der virtuellen Welten in einer Vierfach-Rolle hübsch selbst verulkt, bietet der Abschluss der „Spy Kids“-Trilogie nur wenige Lichtblicke.
Und viel interessanter als die 3-D-Effekte, die sich im Wesentlichen auf in die Kinoreihen zufliegende Schrauben beschränken, ist da ein Blick ins Publikum – ein hübsches Panorama bunt bebrillter Zuschauer, die andächtig wie auf einer 1950er-Jahre-Fotografie zur Leinwand schauen.



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INHALT

Bis vor kurzem noch war Juni Cortez wichtige Stütze der streng geheimen Spionageorganisation OSS (Office of Strategic Services). Jetzt aber arbeitet der ausgeschiedene Jungagent solo als Privatdetektiv. Nie wieder die Welt retten! So alltäglich sind die Perspektiven von Juni, nachdem er der geheimen Organisation den Rücken gekehrt hat. Doch als der US-Präsident höchstpersönlich ihn dringend um Rückkehr in den aktiven Dienst bittet, wird der Teenagent rückfällig. Denn wie schon viele Kids zuvor ist auch Junis Schwester Carmen in einem ultracoolen, aber gefährlich hypnotischen Videospiel gefangen.
Wer einmal das verführerische Actiongame des Erfinders mit dem mysteriösen Namen „Der Toymaker“ spielt, verliert sich für immer darin. Um die Pläne des diabolischen Designers zu durchkreuzen, der jeden Player abhängig und willenlos machen will, lässt sich Juni von der OSS in das Spiel einschleusen. Nur zwölf Stunden bleiben ihm, um Carmen auf Level 4 zu befreien und auf dem eigentlich unerreichbaren Level 5 das Spiel zu gewinnen. Dass ihn dabei gemeine Fallen, bizarre Geschöpfe und vielleicht sogar der Kampf um das eigene Leben erwarten, schreckt den jungen Agentenprofi nicht. Denn auch bei seiner spektakulärsten Mission geht es letztlich nur darum, die Welt zu retten.
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Eure Kritiken zu Mission 3-D

  1. Kid

    LangweiligNur mit der Brille ist der Film ganz nett. Ansonsten vielleicht noch Sly Stallone, ansonsten waren die ersten beiden besser.

  2. Trend

    3-D-EffekteDie Effekte sind ganz nett aber der Film bleibt dennoch eher blass.

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