KRITIK

Meine Frau die Spartaner und ich

Meine Frau die Spartaner und ich Zack Snyders Spartaner-Epos „300“ ist ein durchaus streitbarer Film. Es gab nicht wenige Kritiker, die ihm faschistoide Tendenzen unterstellten, weil er mit Bildgewalt und kübelweise Blut Opferbereitschaft feiert.

„300“ bietet in seinem martialischen Furor jede Menge Angriffsflächen für eine Veralberung. Umso öder erscheint, was den Regisseuren Jason Friedberg und Aaron Seltzer dazu einfällt. Nämlich nichts als eine Aneinanderreihung sparsamer statt spartanischer Witze, wie man sie von den „Scary-„, „Date-“ und „Fantastic-Movie“-Machern gewohnt ist.

Ihre kaum enden wollende Version der Schlacht zwischen dem tapferen Spartaner Leonidas (Sean Maguire) und dem finsteren Perserkönig Xerxes (Ken Davitian) versucht, mit Blondinenscherzen und Brachialkörperkomik aufzutrumpfen. In den USA ein großer Erfolg. Weitere Filme dieser Art werden folgen.



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INHALT

Der nur mit Lendenschurz bekleidete Held Leonidas trommelt 13 wackere Spartaner zusammen, um mit ihnen gegen die Perser an zu treten. In deren Reihen kämpfen so mythische Gestalten wie Ghost Rider, Rocky und die Transformers. Ob dafür die spartanische Breakdance-Technik ausgereift genug ist?
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