KRITIK

Mein Vater. Mein Onkel

Mein Vater



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Sinan kam 1979 im Irak auf die Welt. Aufgewachsen ist er aber in Hessen. Heute lebt er als Schauspieler in Berlin. Sinan hat seine leiblichen Eltern nie gesehen. Als seine Mutter ihn als viertes Kind auf die Welt brachte, fühlte sich die berufstätige Frau mit dem neuerlichen Nachwuchs überfordert und überließ das Baby ihrem Bruder, der mit seiner deutschen Frau Bruni keine gemeinsamen Kinder haben konnte. Doch nach drei Jahren ging deren Ehe in die Brüche. Bruni wollte zurück nach Deutschland, aber nicht ohne ihren Pflegesohn.

Unter einem Vorwand setzte sie sich mit ihm aus dem Irak ab, ohne jemand davon zu unterrichten, dass sie niemals zurückkommen würde. Sinans Eltern gaben die Suche nach ihrem verlorenen Sohn jedoch nie auf und machten ihn 2007 in Berlin ausfindig. Auf die Briefe seiner leiblichen Eltern hat Sinan nie geantwortet. Erst zwei Jahre später entschließt er sich, die Familie und seine Geschwister, die heute zusammen in Dubai leben, zu besuchen. Und Filmemacher Christoph Heller war dabei.
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