KRITIK

Märzmelodie

Märzmelodie Die Idee klang ja nett: Von Frühlingsgefühlen unter Großstädtern wollte man erzählen, chansonbeseelt, denn immer wieder sollten die Darsteller in deutsche Popsongs ausbrechen. Aber das Ergebnis ist in jeder Hinsicht dürftig, vom Dialogwitz bis zum Erzähltempo. Da gibt es einen arbeitslosen Schauspieler (Jan Henrik „Mux“ Stahlberg mit der fragwürdigsten Frisur der Saison) und eine gestresste Lehrerin (Alexandra Neldel).

Zur Verkupplung schreiten Moritz und Valerie, denen Gode Benedix und Inga Busch ungelenken Alltagsfrohsinn verleihen. Ganz schlimm Gedeon Burkhard und Jana Pallaske als drittes Liebespaar. Selbst die Sing-Idee verpufft: Anders als in Woody Allens großartigem „Alle sagen: Ich liebe dich“ singen die Darsteller nicht selbst, sondern bewegen nur – kaum je länger als wenige Sekunden – die Lippen, wie in Alain Resnais` „Das Leben ist ein Chanson“. Was dort aber mit Charme und Esprit begeisterte, endet hier schon nach wenigen Minuten im Desaster.



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INHALT

Annas Welt ist trist und weit unter ihren Erwartungen geblieben. Sie ist Lehrerin am Rande des Nervenzusammenbruchs. Thilo ist Schauspieler nur auf der Visitenkarte. Schon Mitte Dreißig glaubt er aber immer noch an seinen großen Durchbruch. Eine Verkupplungsaktion von Valerie, einer alten Bekannten aus Annas Heimatort, und ihrem Mann Moritz, Thilos bestem Freund, bringt Thilo und Anna zu einem ersten Date in einem Restaurant zusammen. Der Zeitpunkt ist allerdings nicht günstig.
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