KRITIK

Maria an Callas

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Der erfolgreiche 50-jährige Produktdesigner Jost entdeckt nach dem Tod seiner geliebten Frau Maria, dass diese eine E-Mail-Freundin hatte. Ihr gegenüber verschwieg sie ihre Krankheit und gab sein Leben als gefragter Designer als ihres aus.

Auch die mit Maria eng verbundene Haushälterin Sonja ahnte nichts von ihrem Doppelleben. Trotz der Aufforderungen seines Sohnes Hannes bringt es Jost in seiner Trauer nicht übers Herz, der E-Mail-Freundin vom Tod seiner Frau zu berichten. Er führt die Korrespondenz in der Rolle seiner Frau weiter. Als er sich schließlich in die Unbekannte verliebt und diese in einem Seebad aufsucht, stellt er fest, dass auch diese ihr Leben nicht ganz wahrheitsgemäß beschrieben hat..

Das „Ritz Palace“, das Anni in dem Briefwechsel mit ihrer unbekannten Freundin als mondänes Luxushotel an der Küste beschreibt, ist in Wirklichkeit eine abgelegene Kneipe am Meer, die nur durch die Attraktion einer angebauten Bowlingbahn überleben kann. Dort hat sie sich ein Leben bei ihrer Mutter Jennie eingerichtet, in dem sie sich vor den großen Gefühlen des Lebens geschützt fühlt.

In der Schneiderstube von Freundin Nerine kann sie wunderbar abschalten. Mit dem verheirateten Fischhändler Axel pflegt sie eine entspannte, unkomplizierte Bettbeziehung, die dessen Frau Susa nicht registriert. Ihre Schwester Lu und deren Tochter Liz besuchen Anni und die Mutter nun wieder häufiger. Jost stört sich nicht daran, dass das „Ritz Palace“ nicht das „Ritz Palace“ ist. Er quartiert sich trotzdem ein. Schließlich will er diese Frau aus dem Internet wirklich kennen lernen. Und auch Anni entgeht seine Aufmerksamkeit nicht...
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